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Schlechte mutter

Schlechte Mutter Bei der Scheidung dachte keiner an die Kinder

Beschleicht dich auch manchmal diese Angst, mit den Kindern versagt zu haben und womöglich die schlechteste Mutter auf der Welt zu sein? Bist du eine schlechte Mutter? Oder doch eine gute? Im Artikel erfährst du, dass es wahrscheinlich nicht so schlimm ist. Aber auch, wie es noch. Schlechte Mutter? So ein Quatsch! 16 Dinge, die Mütter heimlich tun - DU auch? von Franziska Grimm. Hand aufs Herz: Kennst. Oder es überkommen mich Selbstzweifel: bin ich eine gute Mutter – auch wenn ich mal schreie/weine/fluche? Ich beruhige mich dann, in dem. Die Bloggerin Constance Hall hält sich für eine schlechte Mutter. Doch eine Therapeutin gibt ihr einen entscheidenden Tipp: Es ist ein gutes Zeichen, wenn du.

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schlechte mutter sprüche. Ich fühl mich schrecklich. Ich bin die wahrscheinlich schlechteste Mutter die es gibt:(Ich möchte so gerne was ändern, aber ich weiß einfach. Oder es überkommen mich Selbstzweifel: bin ich eine gute Mutter – auch wenn ich mal schreie/weine/fluche? Ich beruhige mich dann, in dem. Das zu begreifen war ein schmerzhafter Lernprozess. Ich wünsche auch article source den anderen Müttern ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen. Wenn du die Website weiter nutzt, gehen wir von deinem Einverständnis aus. Glücklich war ich dort nicht. Irgendwann habe ich mir eine Frage gestellt: woran will ich see more später erinnern? Ganz captain america war civil Dank für deine Wünsche https://e-dev.se/free-filme-stream/n3-nordmagazin.php mutmachenden Gedanken!! Nutz diesen moment bГ¶se mГ¤dchen stream änder was dran! Und noch etwas anderes: Bindest du ihn denn in iwas ein? Diese Menschen erkennen ihre eigene Scham und Verletzlichkeit an. Völlig fertig? So viel würdest du verdienen, wenn "Mutter" ein anerkannter More info wäre. Es zeigt aber eines ganz deutlich: es wäre wichtig, dass du lernst, für dich zu sorgen. After-Baby-Bodys: Zeigt her, eure Körper!

Sie können mitunter dazu führen, dass wir ganz vergessen, bei uns selbst zu bleiben. Wir verbiegen uns immer mehr aufgrund der vielen auf uns herein prasselnden Anforderungen.

So zeigen wir uns unseren Kindern nicht mehr als die Person, die wir eigentlich sind, mit unseren individuellen Eigenschaften, unseren Werten und unserem Temperament.

Stattdessen spielen wir die Rolle der vermeintlich perfekten Eltern, was weder uns noch unser Kind glücklich zu machen vermag.

So richtig kommen wir als Mütter allerdings ins Schwimmen, wenn das Leben mit den Kindern sich als ganz anders entpuppt, als wir dies eigentlich erwartet haben.

Wenn wir in unserem bisherigen Leben noch nicht viele Erfahrungen im Zusammenleben mit Kindern gesammelt haben, sind wir geneigt, diese unrealistischen Darstellungen für bare Münze zu nehmen.

Wir erwarten daher Babys, die nach kurzer Zeit durchschlafen und nur schreien, wenn sie Hunger haben oder eine frische Windel brauchen.

Wir denken an Kinder, die die meiste Zeit gesund, glücklich und dankbar sind, die tun was wir ihnen sagen oder zumindest auf Kompromisse eingehen und all das begierig aufsaugen und umsetzen, was wir ihnen vermitteln möchten.

Du fühlst dich hilflos, wenn das Kleinkind sich widersetzt und nicht mit sich reden lässt, sondern einfach nur wütet und wütet.

Deine Kinder bekriegen sich, obwohl du ihnen immer und immer wieder geduldig erklärst, dass sie einander verletzen und du dir ein harmonisches Miteinander in der Familie wünschst?

Unsere Erwartungen prallen hart mit der Realität zusammen. Zu einem echten Leben gehören negative Gefühle und schmerzhafte Erfahrungen dazu.

Wir können auch unsere Kinder nicht davor bewahren. Es ist unfair von unseren Kindern zu erwarten, immer glücklich und dankbar zu sein.

Sie haben ein Recht darauf, auch mal unzufrieden zu sein, denn nur das macht ihr Leben komplett.

Erst, wenn wir diesen Umstand akzeptieren, können wir Mütter aufhören, jedes Unglück des Kindes auf uns zu beziehen.

Nein, wir haben nichts falsch gemacht, wir sind keine schlechten Mütter, wenn unsere Kinder wüten und weinen.

Wenn wir ihnen die Möglichkeit lassen, ihre negativen Emotionen auszuleben und sie nicht zwingen, diese zu unterdrücken, machen wir ihnen — ganz im Gegenteil — ein Geschenk fürs Leben.

Aber Julias Tochter schläft doch schon lange durch? Vielleicht weil die Kleine schon immer zum Einschlafen alleine in ihr Bettchen gelegt wurde?

Warum habe ich das nicht hingekriegt? Vermutlich habe ich von Anfang an einiges falsch gemacht Und Nadines Kinder spielen immer friedlich miteinander, statt aufeinander loszugehen.

Habe ich bei meinen Kindern vielleicht von Anfang an durch falsches Verhalten die Eifersucht geschürt?

Oder habe ich einfach den Altersabstand falsch gewählt? Na und? Dann sind die anderen Kinder eben anders.

Und die anderen Eltern auch. Das ewige Vergleichen tut uns nicht gut. Wenn wir ehrlich sind, ist niemandes Leben perfekt.

Und wir müssen aufhören, alles, was nicht perfekt ist, auf uns selbst zu beziehen. Vielleicht hat Julia keine Unterstützung durch ihren Mann, der fast rund um die Uhr arbeitet.

Vielleicht fühlt sich Nadine auf ihrer Arbeit nicht wertgeschätzt. Glaubst du, die beiden haben etwas falsch gemacht, weil das so ist? Wohl eher nicht.

Das Leben beschert jedem individuelle Herausforderungen und wir tun gut daran, dies zu akzeptieren und dementsprechend auch ein individuelles und somit authentisches Leben zu führen.

Wenn deine Versagensangst aus den oben beschriebenen Gefühlen der Unsicherheit, den Vergleichen und den falschen Erwartungen herrührt, kann die Lösung deines Problems nur lauten: Sicherheit schaffen!

Du hast etwas gehört, das dich verunsichert? Jemand hat dir prophezeit, dass Kinder, die noch mit fünf Jahren bei ihren Eltern im Bett schlafen Gefahr laufen, niemals selbstständig zu werden?

Bist du verunsichert, weil deine Tochter gerade erst anfängt, sich an Gegenständen hochzuziehen, während der vier Wochen jüngere Leon aus der Nachbarschaft schon seine ersten freien Schritte macht?

Mir hat es bei Zweifel und diffusen Ängsten immer geholfen, mich zu informieren. Am Ende des Artikels findest du eine Box mit meinen Literaturempfehlungen.

Wäre ich im Umgang mit meiner Tochter nicht in Situationen mit stark empfundener Unsicherheit geraten, wüsste ich heute nicht, dass ca.

Es kann das erste Kind sein, aber genauso auch das zweite oder dritte Kind in einer Familie. Es hat also nichts mit Erfahrung zu tun.

Da musst du jetzt dranbleiben! Vor allem musst du nun genug Selbstkontrolle lernen! Du musst den zeitpunkt finden, an dem du kurz VOR dem Kontrollverlust bist und da einfach lernen runterzukommen.

Und es wäre wirklich schön, wenn dir dabei jemand helfen würde, allein ist das ziemlich schwer, denn in den Stressmomenten hat man keinen objektiven Blick mehr auf sich selbst.

Ich selbst habe ein sehr pflegeleichtes Kind und bin dann oft schon in wenger schweren Situationen schnell überfordert bin da einfach zu verwöhnt.

Ich muss rausfinden, was IHN grad stört!!! Ich wünsche dir und deinem Kind alles Gute und dass ihr einen guten Weg aus dieses Stresssituationen hinaus findet!

Und du bist keine schlechte Mutter, denn du willst dich verändern um deinem Kind etwas gutes zu tun!!!! Antwort von fossymaus - Mach Dich erstmal nicht selbst verrückt.

Ich glaube solche Situationen,wo man wütend aufs Baby wird,hat jeder schon mal erlebt. Wer das verneint,der lügt!

Rausfinden was dem Baby fehlen könnte. Mnchmal hat es nur schlecht geträumt und wacht deshalb auf. Ich wünsch Dir alles Liebe und Gute!!!!

Nachtrag Antwort von Kuegelchen - Zumindest falls Du Deinen Wohnort , bzw. Re: Nachtrag Antwort von Verena - Viele Eltern haben mal Wut auf ihr Kleines, obwohl sie es doch so lieben.

Aber wenn du merkst, das du die Kontrolle verlierst, brauchst du wirklich Hilfe. Du zerstörst sonst nicht nur die Seele deines Kindes, sondern auch deine.

Bitte suche so schnell wie möglich Hilfe. Die anderen haben recht, eine schlechte Mutter würde sich über ihr Verhalten keine Gedanken machen, du schon.

Das zeigt, das du dein Kind liebst und das Beste willst, aber nicht immer kannst. Denk dran,wenn dein Kind könnte würde es vielleicht sagen, Mama, liebe mich, wenn ich es am wenigsten verdiene, denn dann brauch ich es am meisten.

Antwort von glia - In meinem Fall war es so dass mein Mann seine Stunden reduzieren konnte und ich dafür auch arbeiten ging - das machte mich gleich viel gelassener.

Zähle einfach bis 20, hör Musik, denk an etwas ganz schönes, stell dir etwas tolles vor und geh dann erst zum baby Aber von alleine wird es nicht besser werden Antwort von punkt06 - Das war meine einzige Chance.

Dort hab ich hin nicht gehört und danach war ich wenigstens wach und fit. So bald ich anfange mich im Inneren über den Kleinen auf zu regen sage ich mir selber "Halt" und rede mir innerlich gut zu.

Dabei liebe ich ihn ja. Aber nochmal die Babyzeit? Auf keinen Fall. Ich habe einmal den Fehler gemacht, in einem sozialen Netzwerk ein bisschen ehrlich zu sein, mit einem derartigen Shitstorm hatte ich nicht gerechnet.

Das hat mich so tief verletzt, dass ich inzwischen eigentlich gar keine Freundschaften mehr pflege. Nirgendwo kann ich ich selbst sein, muss immer eine Maske tragen.

Ich sehne mich so nach Kontakten zu anderen. Mütter, die mich nicht verurteilen. Ich bin kein Unmensch, nur weil ich das Familienleben nicht als die absolute Erfüllung sehe und meine Freiräume brauche.

Ich bin halt sehr sensibel. Es berührt mich sehr, dass du dich nach deinen unschönen Erfahrungen in Punkto Ehrlichkeit in dem sozialen Netzwerk getraut hast, dich hier so zu öffnen und mir und meinen Leserinnen von deinen privaten Gefühlen erzählt hast.

Ganz lieben Dank dafür! Du wirst hier auf ganz viel Verständnis treffen, von meiner Seite bekommst du es jedenfalls!

Ich kann deine Erleichterung so nachempfinden, die du spürst, wenn du dein Kind aufgrund des Spätdienstes weniger erlebst.

Muttersein bedeutet für viele Frauen Stress und für uns Hochsensible gipfelt sie oft in Überforderung! Bitte glaube nicht, dass du unnormal bist — du bist einfach viel dünnhäutiger und empfindlicher bitte nicht negativ verstehen als Nicht-Hochsensible.

Und wahrscheinlich hast du wenige Überempfindliche in deinem näheren Umfeld. Ich möchte auch nie, nie wieder die Babyzeit erleben!

Selbst im Nachhinein überkommt mich kein verklärter Blick auf die Zeiten, sondern vor allem ein Gefühl von Stress. Ich wünsche dir sehr, dass du die kommende Kleinkindzeit als weniger anstrengend empfindest als die Babyzeit und dass du einen Weg findest, gut mit dir und deinen Bedürfnissen umzugehen!

Es ist so schade, dass es in unserer Gesellschaft immer noch ein Tabuthema ist, wenn Frauen in ihrer Mutterrolle unglücklicher sind, als sie es vorher gedacht hatten.

Wenn du magst, schreib mir auch gerne eine Mail an mail pusteblumen-fuer-mama. Ich bin so froh, dass ich endlich einmal nicht für meine Gedanken verurteilt werde.

Ganz schnell wird man als Rabenmutter abgestempelt, und das tut extrem weh. Mir wehte dieser Wind ja sogar ganz offen und mit Anfeindungen gespickt entgegen.

Was ich mir denn eigentlich vorher gedacht hätte, wie ein Leben mit Kind verlaufen würde, ob ich nichtmal an das Wohl meines Kindes denken würde.

Meinem Kind geht es verdammt gut, es hat die beste Betreuung die uns möglich ist. Es gibt ja nicht nur die Mama, sondern auch den Vater und noch ganz viele andere liebe Personen.

Und ich bin so oft und so viel für meinen Sohn da, wie es mir möglich ist. Aber ich kann eben auch nichts dafür. Die Frage, ob ich mir nicht vorher hätte denken können, was auf mich zukommt, wurde mir auch schon des Öfteren gestellt.

Wer das fragt, hat das Wesen einer hochsensiblen Mutter noch nicht ernsthaft verstehen, im Sinne von nachempfinden, können.

Lass dir bitte niemals von Niemandem einreden, dass du eine schlechte Mutter bist! Wie du schon richtig schreibst, kümmerst du dich sehr um das Wohl deines Kindes, indem du ihm die bestmögliche Betreuung wenn du es selbst gerade nicht kannst ermöglichst.

Du bist die beste Mutter für dein Kind, vergiss das bitte nie! Alles Liebe Christine. Ich kann mich da so gut hineinfühlen, das mit den trödeln im Bad und Wc kenn ich nur allzu gut.

Es ist auch mein ganz persönlicher Freiraum, wenn mein Mann zu Hause ist und auf die Kinder schaut. Mir fehlt leider auch durch mangelnde positive Erfahrung sich ganz ehrlich und authentisch sich mit anderen Müttern zb am Spielplatz auszutauschen.

Deswegen lass ich es zumeist, auf der einen Seite schont es meine Nerven, auf der anderen Seite, kann man manchmal ganz schön das Gefühl haben zu vereinsamen, deswegen find ich es auch wichtig, sich irgendwem anzuvertrauen, deswegen muss dafür mein Mann herhalten, bei ihm kann ich dann halt authentisch sein.

Meine Therapie die ich mache hilft mir auch, zum einen mehr zu riskieren, indem ich offener damit umgehe so gut es halt geht und es passend ist und mir auch Freiräume zu schaffen.

Meine Schwiegermutter hat mir damals bei meinem ersten Kind noch angeboten, das mein Mann und ich 1x in der Woche ausgehen, damals konnte ich das noch nicht, sie war so klein, ich wollte nicht lästig sein und generell hatte ich ständig Ausreden, mittlerweile seit meine Zweite da ist, merke ich, dass ich meine Freiräume so sehr brauche und wenn ich sie nicht bekomme, dass ich zu einen wirklich unausstehlichen Menschen mutiere, den ich gar nicht mag, selbst wenn ich so gut wie möglich meinen Kindern nichts davon zeige, es brodelt in mir und man sagt ja immer, Kinder spüren es ja trotzdem.

Deswegen hab ich mir vorgenommen mindestens 1x im Monat, wenn nicht sogar 2x, 3x im Monat mit meinem Mann etwas zu unternehmen, ohne Kinder selbstverständlich ; Dadurch das mir die Gespräche mit anderen Müttern fehlen, dachte ich immer, ich bin abnormal und nur mir und ganz wenig anderen geht es so.

Sie hat auch gesagt eine gute Mutter ist eine Mutter die zufrieden ist. Ich denke, dass geht aber nur, wenn sie auch an sich selbst denkt und dadurch zwei Sachen mitgibt auf der einen Seite, dass sie auf sich selbst achtet und gleichzeitig das sie ihren Kindern, durch Vorbildwirkung vermittelt, das die Kinder Selbstachtung lernen.

Ich hoffe wirklich sehr, dass sich gesellschaftlich noch mehr tut um das Bild der Mutter zu überdenken. Meiner Meinung nach müsste mal diese Glorifizierung der Mutter aufhören.

Auf jeden Fall bist du nicht unnormal, weil du so empfindest, es ist nur Schade und zu diesen Leuten zähle ich mich selber , dass man oft mit seinem Gewissen hadert.

Ich hoffe und denke, es wird besser, umso älter und selbstständiger die Kinder werden. Alles liebe. Was du schreibst, kann ich voll und ganz unterschreiben.

Am Anfang hat meine Mutter mir öfters angeboten, dass sie den Kleinen mal nimmt, leider ist es nie dazu gekommen weil immer etwas dazwischen kam und meine Mutter ja auch berufstätig ist.

Irgendwann habe ich nicht mehr mehr gefragt. Unsere Freiräume als Paar beschränken sich auf die Abende zuhause vor dem Fernseher, wenn der Kurze schläft.

Meine persönlichen Freiräume habe ich, wenn ich erst Nachmittags zur Arbeit fahren muss. Man hat sich damit irgendwie arrangiert. Ich habe mit meinem Sohn an diversen Pekip, Babymassage und Krabbelgruppen teilgenommen.

Womit ich nicht gerechnet habe, ist dieser Konkurrenzkampf. Das Mutterbild ist wirklich fragwürdig verzerrt in dieser Gesellschaft.

Niemand schien so zu ticken wie ich. Ich konnte dieses Schauspiel nicht ertragen. Ich musste mich immer verstellen. Mit dem Ergebnis, dass man mich gemieden hat.

Zu diesem Zeitpunkt dachte ich, ich sei krank im Kopf und der Fehler läge nur bei mir. Auch konnte nie jemand verstehen oder nachvollziehen, dass ich mir kein zweites Kind wünsche.

Da wird man angeguckt wie ein Alien. Ich bin wirklich froh, dass es anscheinend doch noch andere von meiner Spezies gibt.

Ich fühle mich gleich weniger wie ein Weichei und Versager. Hallo, Mir geht es da ganz genauso. Ich wollte immer sooo gerne Kinder und als es dann endlich geklappt hat, hatte ich eine unkomplizierte Schwangerschaft und mich total auf den kleinen Wurm gefreut.

Was ich nicht erwartet hab war die Konfrontation mit mir selber. Die Geburt meiner Tochter 16 Monate war im Nachhinein eine ziemlich traumatische Erfahrung und mir ging es danach ziemlich bescheiden… körperlich und emotional.

Ich bin in eine Wochenbettdepression gerutscht, hatte Bindungsstörungen, bei unserer Tochter wurde eine leichte Stoffwechselstörung festgestellt, meine Hebamme hat mich Stich gelassen.

Es war schrecklich und irgendwie hörte es auch nicht mehr auf. Das Weinen der Kleinen fand ich unerträglich und die fehlende Freiheit empfinde ich nach wie vor als als eine Art Gefängnis.

Dabei habe ich wirklich ein liebes Kind und einen hilfsbereiten Mann. Aber es fühlte sich an als wenn nichts in meinem Körper mehr meins war und meine gesamte Energie einfach rausgeflossen war.

Ich verstand gar nicht was mit mir los war bis ich vor ein paar Monaten von dem Thema Hochsensibilität hörte, mich informierte und mich in wirklich allen Punkten erkenne.

Ich schäme mich irgendwie… Da ich nie ein Einzelkind wollte haben wir Kind 2 relativ zeitig in Angriff genommen.

Ich bin jetzt in der 13 SSW und habe irgendwie Angst… vor allem… der Depression, der Überforderung, der fehlenden Planung, wie ich 2 Kindern gerecht werden kann, wie wir das alles schaffen sollen.

Dabei machen das so viele und ich bin nur gestresst und dauermüde…Vielleicht sollte ich mir frühzeitig Hilfe suchen? Mein Mann wird wahrscheinlich in Elternzeit gehen um mich zu entlasten.

Ich hoffe das funktioniert so. Auch ich liebe meine Tochter hätte sie aber manchmal gerne in Teilzeit ;. Ich kann so vieles von dem, was du schreibst, total nachempfinden!

Auch der Punkt: Irgendwo hingehen, obwohl man gar nicht hinwill, nur, um zuhause nicht dieses Gefängnis zu spüren… Ich wünsche dir so sehr, dass du dich nicht für deine Gefühle schämst!

Wichtig ist jetzt, mit zweitem Kind unterm Herzen, dass du dich nicht verrückt machst und dich nicht von deinen Ängsten leiten lässt!

Dass dein Mann Elternzeit nehmen möchte finde ich toll! Schön, dass er dir den Rücken stärkt! Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass vieles leichter ist, wenn man zu Zweit an einem Strang zieht.

Ganz lieben Dank, dass du hier so offen über deine Gefühle gesprochen hast! Ich wünsche dir ein schönes Weihnachtsfest und vor allem noch eine entspannte Schwangerschaft!

Das mit den Abenden vorm Fernsehen kenn ich auch so, es sind die Momente wo wir, als Paar sein können, wenn nichts dazwischen kommt, momentan brauchen beide Ewigkeiten bis sie eingeschlafen sind, es ist Schnupfenzeit und die kleine bekommt grad Zähne.

Ich bin zu solchen Kursen nie gegangen, ich hätte es auch nicht geschafft so viel zu schauspielern und ich gestehe jetzt noch etwas, ich hatte immer Angst vor zu viel Babygequatsche, ich fühle mich teils heute noch komisch damit.

Macht das deine auch? Ich fühle mich jetzt schon wieder schlecht, wenn ich das schreibe und grundsätzlich, ist es gar nicht schlimm, aber wenn ich das stundenlang höre, das ist einfach nicht meins, nicht mal bei meinen eigenen Kindern.

Eine Nachbarin stand da, als die Tür aufging, was war mit mir: Ich hatte mich sofort geschämt, das ich so genervt reagiert hatte. Das Problem lag für mich persönlich gar nicht, das ich meiner Tochter gegenüber authentisch war, sondern das die Nachbarin mich so gesehen hatte.

Da liegt für mich das Problem, das ich manchmal nicht dazu stehen kann, das ich genervt oder wütend bin, weil ich mich so beobachtet fühle und das Gefühl habe, ständig beurteilt zu werden.

Dann wieder frage ich mich, ob ich mich nicht selbst zu streng beurteile, den es wird diejenigen schon geben, die streng über andere urteilen, aber inwieweit gebe ich ihnen die Macht dazu?

Achja und das mit dem zweiten Kind bekommen, das kenn ich auch nur allzu gut, als hätte man einen Sold erfüllt, wenn man zwei Kinder bekommt, oft fällt mir auch auf, das Mütter mit zwei Kindern sagen, eine mit Einzelkind kann gar nicht mitreden.

Ich finde das so trauig und schade und da fühle ich auch immer diesen Konkurrenzkampf. Auf jedenfall fühle ich mich auch immer weniger, als Versager, seit ich diesen Blog kenne und bin sehr, sehr dankbar dafür :.

Ich habe mir jahrelang ein Kind gewünscht und dann wo ich endlich schwanger wurde, habe ich mich riesig gefreut. Und dann hatten wir 5 Monate jeden Abend mit Koliken zu kämpfen.

Mein Kind hat jeden Abend 2Std. Er hat so oft geschrien und nie konnte ich es ihm recht machen. Sogar jetzt noch, er ist 14 Monate, ist er ständig am nörgeln und schlecht gelaunt.

Ist ein schlechter Esser, mag es nicht im Auto zu fahren und ist dauernd in Bewegung. Ich werde einfach nicht fertig mit ihm.

Ich liebe mein Kind über alles auf der Welt aber ich habe mir das Muttersein ganz anders vorgestellt.

Du schaffst es ja nicht mal mit dem einen fertig zu werden! Da habe ich mich echt geschämt…. Und ich habe immer so schlechtes Gewissen, wenn mein Mann mit ihm alleine spazieren geht oder die Schwiegereltern und ich ruhe mich in der Zeit aus.

Auf jeden Fall, danke für deinen Beitrag, es hat echt geholfen zu lesen, dass ich keine Versagerin bin, sondern einfach nur sensibel.

Liebe Lilli, fühle dich umarmt, wenn du magst! Es tut mir sehr leid zu lesen, dass dein Mamasein auch mehr eine anstrengende Herausforderung denn die Erfüllung deines Lebens ist bisher.

Ich wünsche dir auch, dass du dich nicht dafür schämst oder dir ein schlechtes Gewissen machst, wenn du dir Zeit für dich nimmst. Alles Liebe dir!!

Ja, auch ich bin HSP und Mutter. Ja, ich erkenne mich wieder. Es war zunächst schwierig für mich die Mutterrolle anzunehmen.

Irgendwann habe ich mir eine Frage gestellt: woran will ich mich später erinnern? An Schuld, den Ärger, Traurigkeit? Was will ich meinem Kind mitgeben: die Erinnerung an eine unglückliche Mutter oder eine Mama, die eben so ist wie sie ist, aber dafür glücklich, ausgeglichen, liebenswert und liebevoll?

Ich werfe mir oft Dinge aus der Vergangenheit vor die ich nicht mehr ändern kann. Das soll mir mit meinem Kind nicht passieren. Das erste was ich gemacht habe war, mich von einer Auffassung der Mutterrolle zu verabschieden, die in ihrem Idealbild nichts als Selbstaufopferung zu kennen scheint.

Ich habe in meinem Leben nichts Schlimmeres kennengelernt als diverse Mama- und Krabbelgruppen, in denen eine immense Erwartungshaltung und in gewisser Weise auch Konkurrenzkampf herrscht, vom Gesprächsniveau mal ganz abgesehen.

Mangels Erfahrungsaustausch mit meiner Mutter bin ich aber trotzdem dorthin gegangen. Ich mag eigentlich keine Gruppen, habe mir aber eine Zeitlang eingebildet dass es das Beste wäre, da das Baby so auch mal andere Menschen sieht.

Glücklich war ich dort nicht. Irgendwann habe ich es gelassen, und schwupp, war ich auch gelassener. Mein Sohn und ich haben unseren Rhythmus gefunden, der auch mir etwas Ruhe und freie Zeit am Tag erlaubt.

Nicht viel, aber es reicht aus um mich mal auszuklinken. Ein Kapitel in einem Buch, etwas Musik. Er ist jetzt neun Monate alt, ein fröhliches, lebhaftes Baby, das im Gegensatz zu mir alle Leute anlacht und sehr kontaktfreudig ist.

Ich denke mal den Druck auf sich selbst zu verringern ist eine Möglichkeit eine Welt zu erschaffen, in der sich alle wohlfühlen….

Ich finde es sehr gut, dass du dir deine eigenen Regeln übers Mutter-leben gemacht hast! Danke für deine wunderbare Erfahrung, die du hier mit uns teilst!

Guten Morgen, ich habe gerade diesen Beitrag gelesen, bin auch Hochsensibel und wünsche mir ein Kind. Ich kann euch so gut verstehenund jetzt komme ich ins grübeln, ob das mit dem Kind tatsächlich so eine gute Idee ist, obwohl das Ticken meiner Uhr gerade so laut ist.

Der obige Text macht mich gerade sehr, sehr nachdenklich. Du bist -im Gegensatz zu mir- immerhin in der glücklichen Lage, schon vor der Kinderplanung von deiner Hochsensibilität zu wissen.

Das bedeutet, wenn du dich für ein Kind entscheiden solltest, kannst du dich schon vor der Geburt um vieles kümmern!

Wieviel kann dein Mann dich entlasten? Wer geht in Elternzeit? Das klingt vielleicht ein wenig übertrieben, aber je mehr du schon im Vorfeld planst und in Gedanken durchspielst, desto klarer wird dir vielleicht, was realisierbar ist oder welcher Weg für dich überhaupt in Frage kommt.

Aber das Gegenteil suggeriert uns die Gesellschaft leider immer noch zu sehr…. Liebe Christine, ich bin Dir sehr dankbar für diesen Text und ich könnte auch heulen, wenn ich ihn lese.

Dort hatte ich herausgefunden, dass Hochsensibilität sehr häufig mit einer Hochbegabung einhergeht. Denn Hochbegabung bedeutet einfach häufig mehr von allem : mehr denken, mehr fühlen und mehr wahr nehmen und somit Reize aller Art intensiver und komplexer verarbeiten.

Ich dachte daher auch lange Zeit, dass mit mir etwas nicht stimmt. Ich bin Mutter von drei Söhnen und die Lautstärke und Ausdauer meiner Kinder kann mich echt in den Wahnsinn treiben obwohl ich sie über alles liebe.

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, von deinen Erfahrungen zu berichten! An Hochbegabung habe ich bei meinem Sohn Maxi auch schon mal gedacht, allerdings zeigte ein Durchschnitts-IQ-Test beim Psychologen eher unterdurchschnittliche Ergebnisse.

Wobei Hochbegabung ja nicht alleine in der Intelligenz zu bestätigen ist. Vielleicht würde ein intensiverer Test nochmal mehr Aufschlüsse geben.

Ganz lieben Dank auch für deinen Buchtipp, auch, wenn ich bei mir persönlich keine Hochbegabung vermute.. Alles Liebe dir weiterhin!

Danke für diesen tollen Text! Ich kann mich in allem wiederfinden und bin so froh und erleichtert, dass es nicht nur mir so geht — alles das schlechte Gewissen, das Spielen mit den Kindern, die Reize…alles!

Ich habe zugegeben nun aufgehört mit den Kindern zu spielen, da es für uns alle dann eher nicht so schön war. Ich habe zwei Jungs und sie spielen sehr gut miteinander — meistens.

Aber wie du auch schilderst bin ich im Raum präsent und agiere auch mit ihnen. Das tut mir gut! Danke nochmal, dass du deine Gedanken so offen darlegst, mir hilft es ungemein!

Ich bewundere dich, dass du so konsequent aufhören konntest, mit deinen Kindern zu spielen. Manchmal überlege ich auch, ob ich das durchziehen sollte, damit es eben nicht eskaliert oder ich innerlich platze.

Aber dann kommt eben doch das schlechte Gewissen daher, was wäre ich für eine Mutter usw. Du siehst, ich bin noch dran an dem Thema ;- Danke, dass du schreibst, dass dir meine Offenheit hilft, das bedeutet mir sehr viel!

Ein Raum, in dem sie sich ausprobieren können und in ihre eigene Welt abtauchen können. Da stören Erwachsene einfach. Habe deshalb keine Schuldgefühle, wenn Du nicht mit Deinen Kindern spielst.

Im Gegenteil: durch Deine Abwesenheit förderst Du ihre Kreativität, ihre Fähigkeit, sich selbst zu beschäftigen und die Fähigkeit in sich selbst zu versinken.

Aber wir KInder konnten immer miteinander oder alleine spielen ohne Probleme. Mit hat es an nichts gefehlt.

Bei meinen eigenen Kindern habe ich das bespielen am Anfang etwas übertrieben und jetzt sehe ich leider, dass sie Probleme haben, sich selbst zu beschäftigen…Alles Gute.

Hallo Christine, Danke für deine Worte. Ich habe keine Kraft mehr, mir fehlen die Nerven. Die Auszeiten die du beschreibst, fehlen mir. Ich habe keine Zeit aufzutanken und etwas zu tun worauf ich Lust habe.

Wenn ich diese Zeit habe bin ich so müde und traurig das ich lieber schlafen möchte als etwas zu tun. Musik und Kunst geben mir Kraft aber ich habe keine Zeit dafür.

Ich bereue das Mutter sein sehr obwohl ich meine Kinder natürlich liebe, aber ich merke auch das ich keinen Platz mehr für Gefühl oder Mitgefühl habe.

Ich bin erfüllt von Traurigkeit, Schwere und dem ständigen schlechten Gewissen keine gute Mama zu sein.

Ich weiss nicht wie ich da wieder raus komme. Ich flippe wegen Kleinigkeiten aus und weiss mir keinen Ausweg, egal wie oft ich mir vornehme das ich es heute besser mache.

Ich könnte nur noch weinen und mich verkriechen. Ach Mensch Lina, das hätte ich schreiben können.

Für andere Sachen habe er angeblich kein Geld arbeitet Vollzeit,muss eine ganz geringe Miete an seinen Vater zahlen und hat noch ein Nebengewerbe….

Samstags sind die Kinder nachmittags bei meinen Eltern, er hat sie nur alle 14 Tage danach für 24h. Besonders Deine letzten beiden Abschnitte passen so sehr.

Ich hab heute auch gedacht: meinetwegen könnten sie gerne mal ein oder 2 Wochen bei ihrem Vater sein.

Und ich mich einfach nur mal um meinen Kram kümmern müssen. Morgens früher bei der Arbeit ankommen nicht mitten im sch…Berufsverkehr fahren müssen und nicht zur Arbeit kommen und gleich zugetextet werden!

Zum Beispiel zum Einkaufen. Ein Traum. Liebe Lina, liebe Mitleser, ich kenne diese Gefühle auch und auch das Gefühl alleine zu sein mit all dieser Verantwortung und wenigen Freiheit.

Die freien Momente die man hat sind viel zu kurz und reichen nicht um seinen eigenen Bedürfnissen gerecht zu werden. Trotzdem immer dieses schlechte Gewissen und diese Zerrissenheit, weil man seine Kinder ja liebt und auch mit ihnen Zeit verbringen will aber einem die Kraft fehlt, weil man immer gefordert ist.

Ich war seit meine Kinder drei Jungs im Alter von 11, 9 und 4 auf der Welt sind bisher ein Wochenende alleine. Ich fand erschreckend wie wenig ich im Haushalt zu tun hatte.

Ich war ausgeschlafen, ausgeruht und hatte wahnsinnig viel Kraft. Ich war wieder kreativ und ich bin alleine ins Kino gegangen, habe mir was schönes gekocht und nur für mich wann immer mir danach war das gemacht worauf ich Lust hatte.

Es war so schön. Ich habe leider nicht die Möglichkeit öfter so ein Wochenende zu erleben wie manch andere Mütter die ihre Omas nebenan haben aber ich habe es sehr zu schätzen gewusst dieses eine Wochenende.

Im Alltag habe ich gelernt, wenn gar nichts mehr geht und ich wirklich erschöpft bin, dann darf ich auch mal den TV länger laufen lassen um Zeit für mich zu haben.

Da bleibt alles liegen, weil ich auch wichtig bin. Ich brauche meine Freiräume und habe gelernt dazu zu stehen.

Das war ein Lernprozess. Die Zeit unter 7 Jahren habe ich auch als schwierige Zeit wahrgenommen, weil die Kinder oft noch Unterstützung brauchten was das Spielen betrifft z.

Und wenn man ein paar kurze Momente nur für sich hat diese unbedingt für sich nutzen. Es sind oft kleine Inseln die helfen.

Ich kann nur für mich sprechen aber diese kleinen Dinge haben mir bzw. Vielen Dank an Christine die diesen Blog ins Leben gerufen hat und man sich durch euch nicht mehr so alleine und verkehrt fühlt.

Früher haben es mehrere Generationen gemacht und das war gut für die Kinder und gut für die Familie. Warum kann die Gesellschaft nicht füreinander da sein Alte und Junge.

Wir könnten soviel voneinander lernen und uns gegenseitig soviel geben…Eine schöne Vorstellung aber das ist wohl noch ein langer Weg….

Und da dies nur eine Wunschvorstellung ist müssen wir noch andere Wege finden…. Mir tun eure Kinder echt leid! Mir wurde bei den ersten Kommentaren schon übel.

Was für eine Welt! Ich würde mich schämen! Dann kinderlos bleiben. Aber sowas Wunderbares durch eigenen Egoismus in Frage zu stellen.

Man sollte das ganze ein wenig mit Humor sehen. Unsere Kinder brauchen Dir definitiv nicht leid zu tun. Sie haben ein erfülltes und ereignisreiches Leben und wir werden sie als Eltern selbstverständlich bei allem unterstützen, was kommen mag.

Und das wichtigste.. Ja, wir lieben sie tatsächlich. Komisch oder?! Ist das verwerflich? Dafür muss man sich als Mutter schämen?

Also bitte.. Das ist mit unserem Empfinden wohl das schlimmste, was man sich antun kann. Ich wünsche Dir alles Gute.

Therapie gemacht und erfolgreich beendet, Medis wieder ausgeschlichen, OPs überstanden. Mir Haushaltshilfen von der KK genommen. DAS bereue ich und nix weiter.

Mein Kind hat damit nichts zu tun und vor allem keine Schuld! Meine Krise hatte nur mit mir zu tun u. Wenn das mal Kinder lesen…oh weh!

Es sind genau wieder diese Vorurteile und Vorwürfe mit denen man zu kämpfen hat, wenn man nicht den Heiligenschein einer immer zufriedenen, erfüllten und aufopfernden Mutter trägt.

Dann solle man lieber keine Kinder bekommen oder sich schämen, dass man sich selbst auch gerne mal wieder frei bestimmt erleben möchte???

Solche Aussagen kommen meistens nur von Müttern, die entweder ein relativ anspruchsloses Kind haben oder 10 Tanten oder Omas um die Ecke wohnen haben, die jederzeit einspringen können wenn man einfach mal ne Pause braucht.

Mütter wie Du können scheinbar gar nicht nachempfinden, wie sich ein schreiendes Kind anfühlt, wenn sich alles dreimal lauter anhört, wenn die vielen Routineabläufe quälend werden, die sich aus der Mutterrolle ergeben und wenn die Kinder, die höchstwahrscheinlich auch hochsensibel sind, einfach eine viel höhere Ausdauer in verschiedenen Bereichen zeigen als andere Kinder.

Hochsensible Erwachsene haben höchst wahrscheinlich auch hochsensible Kinder und diese Kinder haben von allem einfach ein bisschen mehr.

Wenn man sich mit diesem Thema nicht auseinander gesetzt hat, sollte man auch nicht über andere urteilen! Hinzu kommt der Vorwurf, dass nur eine Mutter die ihre Bedürfnisse zurück stellen kann eine gute Mutter sein kann.

Ganz ehrlich: Ich kann auch eine gute Mutter sein, wenn ich nicht immer Lust habe, den Spielkameraden meines Kindes zu ersetzen, wenn ich Zeit brauche meinen Interessen nachzugehen und wenn ich auch an mich denken möchte und das geht sogar ohne sein eigenes Kind zu vernachlässigen.

Denn wenn Du richtig gelesen hättest, dann hättest du auch gelesen, wie sehr wir Mütter unsere Kinder lieben, ihnen viel geben und wir machen uns sehr viele Gedanken und das ist doch das was zählt.

Schade, dass einige Menschen meinen, zu wissen wie es ist in der Haut anderer Menschen zu stecken und einfach verurteilen. Wenn man schon in der Öffentlichkeit nicht sagen kann dass man manchmal durch die Hochsensibiltät überfordert ist, dann wäre es toll wenn es nicht auch noch auf einer Website ist, die genau dieses Thema behandelt.

Abgesehen davon ist der eine weniger und der andere mehr hochsensibel, wodurch es bei demjenigen logischerweise schneller zur Überforderung kommt.

Einfach traurig.. Man sollte sich schon richtig durchlesen was ich geschrieben habe! Es geht doch nicht darum, dass man sich nicht mal überfordert fühlen darf etc.!

Finde das egozentrisch, übertrieben, respektlos Kindern gegenüber und peinlich. Das muss man schon abkönnen wenn man derart in der Öffentlichkeit sowas preisgibt.

Julia, ich finde hier suhlt sich gar niemand im eigenen Leid. Das ist totaler Quatsch. Und nur weil ich, wie auch viele andere hier, ihr privates Schicksal, welches evtl.

Jede Mutter hier macht aus allem das beste! Und es ist wunderbar, dass wir uns austauschen können, bislang ohne angegriffen zu werden.

Genau als solches sehe ich nämlich deinen Ausgangsbeitrag.. Sorry, aber wenn du uns hier alle als egoistische, egozentrische, empathielose Mädels siehst, ist das vielleicht keine Plattform für dich?

Mein Blog ist Anlaufstelle für hochsensible Mütter, die auch mal oder öfter mal überfordert sind im Mutteralltag und sich darüber austauschen möchten.

Auf keinen Fall ist mein Blog ein Ort für Schlammschlachten, wer mehr, weniger oder angemessener leidet.

Liebe Julia, es tut mir leid, was du alles durchmachen musstest und bedanke mich, dass du uns so offen davon erzählt hast.

Du hast es wirklich nicht leicht gehabt. Aber dennoch wünsche ich mir einen respektvollen Umgangston, gerade, wenn Mütter hier betonen, wie sehr sie ihre eigene Situation in Bezug auf regrettingmotherhood quält.

Das muss man nicht nachvollziehen können und jeder darf hier auch schreiben, wenn er diese Meinung nicht vertritt oder diese Gefühle nicht verstehen kann.

Dennoch möchte ich hier weder persönliche Angriffe, noch verallgemeinernde Vorschläge zur Trauma- Therapie vorfinden.

An dieser Stelle werde ich die Diskussion zwischen euch beiden einstellen und keine weiteren Kommentare diesbezüglich freischalten.

Ich denke, es ist jetzt alles gesagt worden und es soll ja wie gesagt keine Schlammschlacht werden ;-. Ich bin sehr froh diesen Blog gefunden zu haben.

Vor 8 Wochen kam mein Sohn zur Welt und seitdem frage ich mich was mit mir nicht stimmt. Ich scheine auch hochsensibel zu sein, zumindest laut Selbsttest auf zartbesaitete.

Das ist aber nicht weiter dramatisch. Viel schlimmer ist im Moment das Gefühl der Überforderung und Eingesperrt-sein.

Und nicht wie gedacht überschäumende Glücksgefühle und Dankbarkeit. Ich liebe meinen kleinen Windelpupser. Aber ich hab es mir nicht so schlimm vorgestellt Mutter zu sein.

Wenn mein Freund morgens zur Arbeit fährt oder am Wochenende einkaufen geht hab ich manchmal das Gefühl keine Luft zum atmen zu haben vor lauter Verantwortung.

Es fühlt sich langsam so an als wenn ich mich und mein Leben zwischen Wickelkommode und Stillkissen verliere und aufgeben muss.

Liebe June, fühle dich bitte einmal fest gedrückt, wenn du magst! Ich danke dir von Herzen, dass du hier so offen von deiner Situation berichten konntest und ich wünsche dir ganz viel Kraft für die kommende Zeit.

Dieses Gefühl, keine Luft mehr zum Atmen zu haben, das kenne ich nur zu gut. Ich wünsche dir, dass du nicht aufgeben möchtest, auch, wenn gerade alles über dich zu rollen scheint.

Schön das es eine Plattform wie diese gibt. Er fragte mich danach was ich denn beruflich täte. Erwerbsarbeit zählt in unserer Gesellschaft leider viel mehr als Reproduktionsarbeit.

Für letztere interessiert sich keiner, da sie ohnehin im privaten und verborgenen stattfindet. Auch ich fühle mich dort teilweise wie gefangen und könnte oftmals über diesen Zustand weinen.

Denn auch wenn es das eigene Kind ist, so fühlt es sich manchmal an wie ein 24h Job. Daneben noch der ganze Organisationskram, das oberflächliche Gequatsche über Windeln, Tupper und co in diversen Krabbelgruppen etc.

Dann noch diese langwirige Kitaplatzsuche, bei welcher einen jede Kita vertröstet. Bisher habe ich meine Tochter in zehn Institutionen angemeldet, weil ich arbeiten gehen muss.

Aber leider hat es die Kommune den Kitaaufbau versäumt. Dennoch liebe ich meine kleine Tochter über alles und will sie nicht missen.

Aber dennoch wünsche ich mir mehr Freiräume zur Selbstpflege, was wiederum meiner Tochter zugute kommt. Liebe Lapislazuli, jetzt muss ich ständig an die Situation denken, von der du uns erzählt hast, und jedesmal schüttle ich hysterisch lachend den Kopf :-D Unsere Gesellschaft muss echt an vielen Ecken und Enden noch was lernen… Ich wünsche dir genau die Freiräume, die du brauchst und jetzt an erster Stelle erst mal einen freien KiTa-Platz!!

Alles Liebe dir. Hallo an alle, ihr sprecht mir voll aus dem Herzen. Ich liebe meinen Sohn 6 J , aber ich habe so ein schechtes Gewissen.

Vor allem, weil ich kein zweites Kind mehr will. Ich weiss nicht, ob ich hochsensibel bin. Es ist eher mehr, dass ich einfach enttäuscht bin.

Die Baby-zeit war einfach grauenhaft. Von einem anspruchsvollen job in die Isolation, keine Kontakte, ein MAnn , der einen nicht unterstützt und auch noch Vorhaltungen macht, wenn man nicht mehr so GEld verdienen kann wie vorher ich hatte aufgrund einer Umstrukturierung waehrend der Schwangerschaft meinen job verloren, und natuerlich findet man mit Kleinkind nicht gleich was.

Das Verhalten aenderte sich mit der fehlenden finanziellen Power von einem Tag auf den anderen, ich wurde erpresst und wenn ich mal was sagte,, dauernd mit Scheidung bedroht.

Das Gefuehl, dass das einzige, was in unserer Gesellschaft ein Mitspracherecht gibt und letztendlich zaehlt, auch dem Partner gegenueber, das liebe Geld ist.

Dass es das Glueck aller Muetter zu sein hat,vollkommen in der Kindererziehung aufzugehen. Ich bin dann so wuetend, weil Kinder , besonders wenn sie die Mama noch so sehr brauchen, die Frauen so erpressbar machen und sie sich so schlecht wehren koennen, weil es immer die Frauen sind, die verlieren, wenn die Ehe scheitert und die Frauen, die dann in das soziale Loch und in die Altersarmutsfalle tappen.

Unsere Gesellschaft bestraft uns Frauen, wenn wir uns durch Kinderkriegen in die Abhaengigkeit des Mannes geben, selbst wenn wir uns scheiden lassen, verlieren wir einkommensbedingt an sozialem Status, denn man erwartet von uns, dass wir uns wieder einen job suchen muessen, obwohl der Arbeitsmarkt Alleinerziehende diskriminiert und das auch dem Scheidungsrichter bekannt sein muesste.

Das Ergebnis von all dem ist: Ja, jetzt habe ich wieder einen job,weil ich Abhaengigkeit und Erpressbarkeit hasse. Aber um welchen Preis…,mein kleiner fragt mich jeden Tag nach einem Bruder, jeden Tag fragt er mich, warum ich ihn nicht frueher von der SChule abhole.

Das ist sehr traurig, ist aber leider so. Ich glaube nicht, dass ich hochsensibel bin. Ich glaube eher, dass ich die Zusammenhaenge sehe und dass ich die persoenlich Konsequenz daraus gezogen habe.

Aber es tut so unendlich weh und ich werde mich gegenüber meinem Sohn immer schuldig fuehlen. Liebe Hera, danke für deinen Kommentar, mir geht es so ähnlich!!

Du hast bei allem — obwohl krass gesprochen — recht. Meinen Job, den ich ausübe, seit meine Tochter mit 10 Monaten in die Krippe kam, habe ich mir wirklich erkämpft.

Jetzt wird meine Kleine im Herbst eingeschult und er ist immer noch nicht bereit Rücksicht zu nehmen.

Konsequenz ist, ich ziehe in die Nähe meiner Mutter und wir haben ab Herbst eine Fernbeziehung — klappt es -ist es gut, klappt es nicht, ist es auch gut.

Mittlerweile habe ich aber auch ein paar Einzelkindmütter und auch einen Einzelkindvater zum Austausch und das tut gut!

Ich muss sagen, dass mich diese Mehrfacheltern die in megakurzem Abstand mehrere Kinder haben schon fast aggressiv machen, weil ich mir da vorkomme wie ein Versager.

Aber: Ich setze mich kontinuierlich damit auseinander und es wird…. Und ganz ehrlich: nur weil dein Kind sich einen Bruder wünscht, naja, die wünschen sich viel, Katze, Meerschweinchen und co…Man muss ja nicht alle Wünsche erfüllen wäre ja auch absurd ein 2.

Kind zu kriegen, weil das 1. Kind es sich wünscht ; Wer kümmert sich denn?

Schlechte Mutter - Gute oder schlechte Mutter: Ein kurzer Selbsttest…

Aber momentan macht es mir doch etwas Sorgen. Das ist Dein gutes Recht. Oder meinen Chef? Eine Stunde reicht ja völlig! Dann habe ich genug Energie, den Tag ausklingen zu lassen, vielleicht noch ein Buch zu lesen oder auch Zeit mit dem Partner zu verbringen. Die Nacht kann euch helfen — echt! Wickeln und Pflegen.

Schlechte Mutter Mutter und Hausfrau - weil der Ehemann es so wollte

Https://e-dev.se/filme-german-stream/dexter-staffel-6.php Thomas hat ihr zu Weihnachten geschrieben, dass er sie zwar lieb habe, aber nicht treffen möchte. Auch dein Learn more here nicht! Du gibst einerseits nach, bist aber andererseits schlecht https://e-dev.se/gratis-stream-filme/limitless-kinox.php deshalb. Welche Wege hast du ausprobiert, damit umzugehen und mit welchem Erfolg? Wie findest du heraus ob du eine bist und was das überhaupt bedeutet? Alles Liebe euch! Ja nee, is klar. Die Versagensangst als Mutter ist learn more here verbreitet und stets liegt ihr Unsicherheit zu Grunde. Du brauchst ganz dringend unterstützung und Hilfe. Nachts schlafe ich ein und frage mich ernsthaft, wie ich nur die Geduld für den neuen Tag aufbringen soll. Habe ich das auch erwähnt? Und lauter Nach deren Tod kam die Mutter nach Hause.

Bediene dich ruhig ;-. Ich danke dir für diesen Text! Man denkt immer, dass mit Einem was nicht stimmen kann, wenn man sich eben nicht freut, wenn die KITA drei Wochen Sommerpause macht und man nach einem Tag lieber wieder auf Arbeit gehen würde als mit seinem 2-jährigen Sohn zu spielen und Türme zu bauen.

Ich bin wahnsinnig schnell von akustischen Signalen überfordert und gestresst — Radio an, Sohnemann ningelt und Mann redet auf einen ein — stöhn.

Die letzten zwei Jahre waren sehr anstrengend. Mein Sohn und ich waren, seit 5 Monate alt war, in Spanien bei meinem Mann.

Er muss sehr viel arbeiten, war also wenig zu Hause und dann total kaputt. Wir haben uns eingewöhnt, aber da es schwer ist, dort arbeit zu finden, war ich geistig total unterfordert.

Und das stresst auch. Seit März sind wir wieder zurück, da ich Arbeit gefunden habe. Dadurch geht es mir etwas besser.

Aber diese Frembestimmtheit, worunter ich seit seiner Geburt gelitten habe, macht mir immer noch zu schaffen.

Nicht mehr so schlimm, aber sie ist da. Ich werde mich wohl mit Thema Hochsensibilität beschäftigen. Es berührt mich, direkt in deinem ersten Satz zu erfahren, dass du beim Lesen meines Textes Tränen in den Augen hattest und ich dir offenbar das Gefühl geben konnte, dass du nicht alleine mit deinen Empfindungen bist!

Ich stelle es mir wirklich sehr stressig vor, wenn man wie du die ohnehin schon anstrengende Elternzeit auch noch in einem fremden Land verbringt.

Es freut mich sehr zu lesen, dass du nun wieder eine Arbeitsstelle gefunden hast. Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft für dich und deinen kleinen Hasen und habe mich wirklich gefreut, von dir zu hören!

Wenn man ihn so liest, könnte man ja erst mal denken, dass es ganz schön vermessen und vielleicht sogar ein bisschen arrogant ist zu glauben, dass man das Muttersein nur so schrecklich anstrengend findet, weil man zu den hochsensiblen Menschen gehört.

Ich glaube, dass alle Mütter es immer mal wieder, je nach Lebenssituation vielleicht auch ständig, anstrengend finden mit ihren Kindern unabhängig davon ob sie hochsensibel sind oder nicht.

Trotzdem wusste ich sofort was Du meinst und dass es natürlich nichts mit Überheblichkeit zu tun hat.

Dein Artikel hat mich darin bestärkt, dass ich bestimmt dazu gehöre ich habe das ja noch nie irgendwo testen lassen.

Ich habe zum Beispiel nach der Geburt meines ersten Sohnes er ist jetzt 10 aufgehört Musik zu hören.

Der Geräuschpegel den das Kind gemacht hat, hat mir gereicht, auf alles darüber hinaus hatte ich keine Lust mehr.

Das ist -mit ganz wenigen Ausnahmen an guten Tagen- bis heute so geblieben. Inzwischen habe ich vier Kinder!!! Es macht mich verrückt wenn alle gleichzeitig auf mich einreden was aber natürlich fast immer so ist , wenn alle sich gegenseitig ins Wort fallen, ich selbst keinen Satz zu Ende sprechen kann was aber natürlich auch fast immer so ist , ich hasse es, wenn ich alles 10 mal sagen muss weil ich dann oft meine eigene Stimme nicht mehr ertragen kann.

Andere Mütter und auch Väter sind vermutlich auch deshalb oft so tiefenentspannt, weil sie viele Dinge nicht mitkriegen oder erfolgreich ignorieren können.

Ich fühle mich immer unter Druck, habe ständig das Gefühl handeln oder reagieren zu müssen. Ich steh zum Beispiel in der Küche und streiche ein Leberwurstbrot und unterhalte mich währenddessen mit Kind drei über den Kindergartentag, kriege aber ganz selbstverständlich mit wie Kind eins drei Zimmer weiter leise mit dem Papa gemeinsam über den möglichen Verbleib des vermissten Turnbeutels rätselt und ich kriege auch noch parallel mit wie Kind zwei vier Zimmer weiter flucht weil der Klebestift alle ist.

Und da der Papa eher gar nix mitkriegt, fühle ich mich ständig in der Pflicht, bin immer Erfüllungsgehilfe.

Wenn der Papa mir dann mal einen Gefallen tun will und mir die Kinder vom Hals halten will, dann wird mal richtig getobt und Quatsch gemacht und alle werden durchgekitzelt und naja, der Lärm der dabei entsteht… ich brauche das sicher nicht näher ausführen.

Bei bestimmten Dingen bin ich oft so pragmatisch dass ich es selbst erschreckend finde, aber wenn ich mich auf alles einlassen würde, würde ich vielleicht verrückt werden.

Danke für Deinen Text und die Möglichkeit sich hier auszutauschen! Das hört sich ganz fies an, gerade weil mein Mann wirklich versucht zu unterstützen-aber du hast Recht, wahrscheinlich bekommt er vieles wirklich gar nicht mit….

Ich drück dich mal unbekannter Weise und wünsche dir weiterhin soviel Power! Lg Aline. Oft macht er es sogar nur noch schlimmer, indem er unseren Sohn noch weiter aufpusht und es dadurch extrem laut wird oder er vergreift sich im Ton wenn er dann auch genervt ist vom Lärm.

Dieser andauernde Geräuschpegel fühlt sich für mich dann irgendwann an wie körperliche Schmerzen. Kennt das auch jemand?

Ebenso ist es bei mir auch so dass ich einfach alles sehe und höre, was in meinem Umkreis passiert. Oft würde ich das allzu gerne abschalten.

Danke für diesen ehrlichen Text, in dem man sich wirklich widerspiegeln kann. Ich kann deinen Mann sehr gut verstehen, wenn er sich im Ton vergreift, wenn er genervt ist von dem Lärm.

Mir passiert das auch oft, wenn ich überreizt bin und dann nicht mehr ruhig aus meiner Mitte heraus agieren kann, sondern dann nur noch versuche, den Lärm mit noch mehr Lärm in Form von Schreien zu stoppen.

Was natürlich nicht funktioniert. Mein Mann ist dann auch schnell genervt von mir…. Dass der hohe Geräuschpegel zu körperlichen Schmerzen führt, das kenne ich tatsächlich!

Kommt zum Glück nicht jedesmal vor, aber es ist grausam, wenn man dann nicht aus seiner Haut kann um vor dem Lärm zu fliehen.

Dafür sehe ich nicht -wie du- alles, was in meinem Umfeld passiert. Mein Körper scheint zumindest in der Hinsicht automatisch einen Scheuklappenblick entwickelt zu haben.

Oft ist das sicher hilfreich gegen die Überreizung, manchmal aber auch nervig, weil es mich auch anstrengen kann, mal genauer hinzusehen.

Danke für deine Offenheit und Ehrlichkeit. Dein Artikel und auch einige Kommentare haben mir tief und innig gut getan!

Wow, Ich bin überwältigt wie viele Gleichgesinnte mir von der Seele reden. Fast jder Artikel könnte von mir sein. Ich wäre mit mehr völlig überfordert.

Zumal er wie ich auch hochsensibel zu sein scheint. Unsere schlimmste Zeit ist leider die Kindergartenzeit. Unser Sohn wird dort als nicht tragbar abgestempelt weil es dort nicht möglich zu scheint ihm gleichwürdig gegenüber zu treten.

Das ist Stress pur für mich. Nach Diagnostikfindung, Psychatrischer Behandlung des Kindes und Heilpädagogik werden wir jetzt den Kindergarten wechseln und hoffen auf Erholung und Entspannung im Alltag.

So sehr ich meinen Sohn liebe und nicht missen möchte sehne ich mich alleine zu sein. Dieses Gefühl der ständigen Überforderung und Fremdbestimmung lähmt mich leider sehr.

Habt vielen Dank das es euch gibt und ich mich nicht mehr allein fühle. Eure Worte spenden so viel Trost und ich fühle mich nicht mehr so allein und ausgegrenzt.

Es ist ja nicht nur die fehlende Zeit alleine, die stresst, sondern die zusätzliche Belastung, der man im Alltag ausgesetzt ist in deinem Fall durch die Rennerei von Therapeut zu Heilpädagogen und wieder zurück.

Alles Liebe dir, du hast schon sehr viel durchgemacht und nun Entspannung verdient! Sehr schön zu wissen, dass es nicht nur mir so geht und ich nicht alleine mit dem Gedanken bin.

Leider kann man diese Gedanken nur schwer mit seinem Umfeld teilen, da dieses ja meint, man müsse vollends glücklich und zufrieden sein. Jetzt fühl ich mich gleich weniger schlecht und fehl am Platz.

Hallo Christine, ich habe hier alles sehr interessiert gelesen. Es ist so, dass ich auch vermute, dass ich hochsensibel sein könnte. Nur irgendwie ist alles ein wenig anders als ihr es schildert.

Ich meine, klar kommen sicher auch Unterschiede vor, aber …naja, ich schildere dir mal meine Situation. Ich gehe auch sehr mit ihm auf…hab viele Ideen, wir lachen viel, tanzen, entdecken die Natur… Es gibt nur zwei Punkte, die mich permament verunsichern.

Erstens — wenn er weint, also, wenn er sehr weint, wenn er z. Mittagsschlaf machen soll und am Tag zuvor alles super geklappt hat, aber an diesem Tag eben nicht.

Wenn er dann so weint oder sauer ist, dann zweifle ich und dann denke ich nicht, wie gut das Leben vorher war, sondern dann denke ich, ich bin als Mutter nicht gut.

Ich tue ihm nicht gut, ich bekomme es nicht hin… und das macht mich fertig. Das zweite sind damit zusammenhängend permanente Zweifel daran, was ihm am besten tut: Ich werde erstmal arbeiten gehen müssen bevor wir ein zweites Kind bekommen — also denke ich, die Kita würde ihm Kinder bieten, hier auf den Spielpläzen ist nichts los und Kurse gibt es auch keine wir sind kürzlich umgezogen, was alles etwas erschwert.

Und wenn ich ehrlich bin, ist das so seit seiner Geburt. Klar, mal mehr, mal weniger, aber ich war wirklich eines sehr selten: eine entspannte Mutter.

Und wenn mir Freundinnen erzähle, wie entspannt irgendwelche Mütter seien, ist es jedes Mal ein Stich in die Brust. Das Verrückte ist, mein Sohn ist sehr entspannt.

Er ist sooo lieb, bockt kaum und ja…naja. Aber ich denke immer, dass ich z. Es gibt aber auch total tolle Zeiten und Tage. Ich bin eigentlich soooo glücklich, ein sehr sehr positiver Mensch, unheimlich dankbar für das Glück, so einen wunderbaren Sohn und Mann zu haben… Ach man.

Ich glaube, du hilfst vielen Frauen sehr mit deinen Worten!! Lieben Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, mir so ausführlich von dir zu erzählen.

Ich finde es gar nicht mal so abwegig, was du erzählst, und, ob du es glaubst oder nicht, diese permanente Unentspanntheit kenne ich auch von mir.

Ich plane auch immer den ganzen Tag mit den Kindern durch, kann nichts einfach so auf mich zukommen lassen. Zum einen, weil ich keinen Leerlauf ertrage, zum anderen weil ich, wie du, meinen Kindern so viel bieten möchte.

Kann es sein, dass da auch eine kleine Perfektionistin in dir schlummert, die es dir erschwert, entspannter an die Sache heranzugehen?

Ich habe bisher beiden Söhnen immer die perfekte da haben wir es wieder Betreuung ermöglicht, wenn ich nicht konnte.

Jetzt hier nach unserem Umzug musste ich aber auch mal Abstriche in der Betreuung machen, was die Tagesmutter von Mini angeht.

Also muss auch ich mal lernen, abzuwägen was wichtiger ist und das ist in meinem Fall eine Fremdbetreuung und stelle nebenbei fest, dass es meinem Sohn trotzdem gut tut und nicht schadet.

Ich wünsche dir wirklich von Herzen, dass du deine Glücksgefühle und dein positives Denken mit der Zeit immer mehr in die Beziehung zu deinem Sohn stecken kannst und ein wenig gelassener wirst, so, wie du es dir erhoffst!

Ich bin mir sicher, dass du die wunderbarste Mutter für deinen Sohn bist, die er sich nur wünschen kann. Mir wurde richtig warm ums Herz : Christine.

Unglaublich toll geschrieben!! Es gibt tatsächlich mehr Mütter, denen es so geht als man denkt. Habe mir das auch anders vorgestellt und der Druck von anderen war immer hoch.

Es wird immer direkt von dem Müttern verlangt, dass sie nach der Geburt sofort riesen Glücksgefühle haben und in der Mutterrolle aufgehen, da es ja die Natur so vorgesehen hat..

Warum gibt immer noch kein Verständnis dafür, wenn man die ersten Wochen eher unglücklich ist und die neuen Veränderungen auch beängstigend sind…und es weiterhin auch noch sind.

Man darf ja gar nicht aussprechen, dass es einen nervt seit Stunden mit dem Kind im Kinderzimmer Bücher zu schauen, Bälle zu werfen und Kinderlieder zu singen..

Aber trotzdem lieben wir unsere Kinder doch auch und es gibt auch immer wieder tolle Zeiten, die uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Ich wünsche dir alles liebe und vielen Dank für deinen Artikel. Er ist wunderbar geschrieben und hilft ganz vielen Müttern.

Ich wünsche auch all den anderen Müttern ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen. Und ja, du hast völlig Recht, man traut sich wirklich nicht mehr, laut oder öffentlich zu sagen, dass man auch mal keine Lust mehr hat, mit dem Nachwuchs zu spielen, ohne ausgegrenzt zu werden.

Im realen Leben erzähle ich es jedenfalls nicht Jedem. Schön diesen Text gefunden zu haben, schön oder auch nicht schön, das es anderen auch so geht.

In mir drinnen sieht es ganz anders aus, an manchen Tagen ist es so schlimm, das ich befürchte daran zu zerbrechen, ich brauche meinen Freiraum für mich wie die Luft zum Atmen.

Mittlerweile sag ich zu denjenigen wenigen die ich eingeweiht habe, wie überfordert ich tatsächlich bin.

Sie bekommen lebenslänglich! Ich war immer gern unabhängig, mir fällt es auch schwer Hilfe anzunehmen, obwohl es wichtig ist sich seine Freiräume zu schaffen, aber genau damit muss ich jetzt mindestens ein Jahrzehnt lang leben.

Das ständige organisieren, ich war nie ein organisierter Mensch. Ich bin eine Nachteule, einen Rhythmus hab ich noch immer keinen gefunden.

Vielleicht bilde ich mir auch zu viel ein, aber ich habe den Eindruck, noch nie, wurde so immens stark, in mein Leben eingemischt, alle scheinen sich dafür zu interessieren, ob ich die Kinder gestillt habe oder nicht und wenn ja oder nein, warum oder warum nicht, Kinder bräuchten dies und jenes und überhaupt.

Mein Leben ist fremdbestimmt. Und die paar Stunden freie Zeit in der Woche können mich nie wieder so auffüllen, wie in dem Leben vor meinen Kindern.

Ich müsste schon 1 Woche weg sein und das kann ich mit meinen Gewissen nicht vereinbaren, ich lebe in einem ständigen schlechten Gewissen Modus, das korreliert mit gesellschaftlichen Vorstellungen von Mutter-Sein und meinen eigenen.

Als hätte ich davor ein Vorstellung davon gehabt. Ich war schon bei meinem ersten überfordert, aber bis zur zweiten Schwangerschaft, als die erste noch ziemlich klein war, hab ich doch nicht so oft das Gefühl gehabt daran zu zerbrechen.

Ich wollte kein Einzelkind. Vielleicht ist auch der Abstand meiner Kinder zu klein. Ich bin ständig hintendran.

Pustekuchen, hätte ich vor meinen Kindern, solche Texte gelesen, hätte ich mir vielleicht gedacht, ja das wird sicherlich auch sehr anstrengend, aber ich will doch mal Butzis haben.

Wenns in die eigenen Vorstellung nicht passt, dann kann dir jemand noch so ehrlich schreiben, so schlimm kanns aber auch aussehen, man kann es sich nicht vorstellen oder vorfühlen die Situation, ich konnte es nicht, trotz meiner Erfahrungen mit Kleinkindern.

Ich bins leid, habe aber noch keine Wege gefunden mit solchen Situation gut umzugehen, das einzig was die meisten leider noch immer schaffen, das ich danach ein schlechtes Gewissen habe.

Und ich sag es ganz ehrlich, hier anonym kann ich das ja auch tun, wenn ich die Möglichkeit hätte, für 2 Tage mein Kind von der Früh bis am späten Nachmittag betreuen zu lassen, während ich zu Hause bin da Karenz oder was auch immer ich würde es tun.

Mit den anderen 3 Tagen Halbtags fände ich das schon ok. Kurz vor meiner ersten Schwangerschaft, bin ich in ein Burn Out geschlittert, dann wurde ich schwanger und damals ginge es mir noch besser mit den Gedanken, die Karenz würde die nötige Distanz aus der Arbeitssituation und meinem Burn Out schaffen, im Gegenteil, ich trage das Gefühl in mir mein Burn Out nun seit über drei Jahren mitzuschleppen, manchmal ist es besser, aber ausfüllend, ich denke das hat es mich bis jetzt noch nie, auch wenn es schön ist, wenn einem das Kind anlächelt und zum ersten mal Mama sagt oder dich drückt und sagt ich hab dich lieb.

Es füllt mich auch mit Liebe in den Moment, aber so das ich danach vollkommen ausgefüllt wäre und es mich von nun an ausfüllt, ich denke, leider nicht.

Wenn mir meine Kinder nicht so nahe wären also wenn ich nur Tante wäre oder so , wäre es sicher besser, dann würde ich sagen, mensch sind solche Momente bezaubernd, aber dann würde ich die Türe zumachen und mein Leben weiterleben.

Verantwortung abgeben und wieder selbstbestimmt und frei leben. Meine Therapeutin sagt immer eine gute Mutter ist eine zufriedene Mutter.

Nur dahin zurück zur Zufriedenheit wie ich sie mir vorstelle kann ich nicht mehr zurück, ja mittlerweile geh ich sogar schon wieder ab und an aus mit meinem Partner, aber für mich ist das nicht wie Glas auffüllen, es ist schön für den Moment, aber danach hab ich noch immer das Gefühl, so und jetzt wieder zurück in meine Zelle.

Es gibt mir auch Energie und es tut mir gut, aber das was mich so daran verzweifeln lässt, bei all meinen anderen falschen Entscheidung, hatte ich vielleicht mal ne Krise, hab daraus gelernt, bin gewachsen, hab mich von dem Distanziert was mich runter zieht.

Ich kann mich nicht entfernen oder von meinen Kindern distanzieren. Ich male mir oft aus wie es wäre, würde ich wirklich gehen.

Und dann tun mir meine Kinder leid und deshalb bleibe ich. Ich kann sie nicht verlassen, das würde ihr Herz brechen und wenn ich daran zugrunde gehe.

Wenn ich nur daran denke, wie lange ich an diesem Text geschrieben habe, weil ich dauernd unterbrochen worden bin irgendwie bringt mich das grad zum lachen.

Ich hoffe für mich und für alle hier, das sie den richtigen Weg finden und akzeptieren und annehmen was gegeben ist.

Hallo Dorkas, ich bin nicht Christine aber ich muss dir schnell schreiben! Habe gerade deinen Post gelesen und ja mir geht es so ähnlich.

Und immer dieses schlechte Gewissen…Aber: meine Tochter ist jetzt fünf und ja, natürlich ist es noch anstrengend, manchmal bin ich sobald ich sie am Nachmittag aus dem Kindergarten abgeholt habe schon nach 10 Minuten mit den Nerven runter…aber es wird besser!!!

Ich denke manchmal bei mir ist es einfach der hohe Anspruch — ich lasse sie im Supermarkt eben nicht einfach rumrennen oder früher rumschreien das macht sie jetzt nicht mehr usw.

Wenn ich mir andere Mütter da so anschaue, die sind da völlig entspannt. Gut, dass du ihn erwähnst, denn ich denke, es geht sehr vielen hochsensiblen Müttern so ich gehöre auch dazu ;-.

Nur wer seinen Job ernst nimmt, was Sie ohne Zweifel tun, hat so viel Anstrengung und wird aber auch reich ernten… darauf muss man immer vertrauen!

Meine Anfangsversuche mich auszutauschen haben für mich kläglich versagt, vielleicht auch, weil ich so sensibel bin und ich kurz nach der Geburt einfach nervlich kaputt war, aber die Reaktionen waren für mich auch nicht das, was ich mir erhofft hatte.

Im Endeffekt ist es aber genau das was mir gut tut, zu wissen ich bin nicht alleine. Das Internet ist denk ich ein guter Weg Gleichgesinnte zu finden.

Den ich merke immer noch im real life, das gewisse Dinge einfach Tabu sind. Danke, das du das mit den hohen Anspruch sagst, davor hat man noch kein Wort dafür und dann spricht es endlich jemand aus, wie befreiend.

Das mag mitunter auch ein Grund sein, warum es bei mir oft sehr angespannt ist. Ich finde es schön ausgedrückt, das man den Job als Mutter sehr ernst nimmt.

Und so gehen meine Gedanken aber ständig. In manchen Dingen hab ich auch mittlerweile den Kampf mit mir selber aufgegeben, auch wenn mich noch manchmal das schlechte Gewissen rüttelt.

Mir fehlt einfach die Kraft. Auf der anderen Seite ist es auch schön etwas ernst zu nehmen, damit bekommt es ja auch eine Bedeutung.

Man zeigt dem Kind, es ist mir nicht egal, was mit dir passiert. Sowohl für dein Kind als auch die Oma ist es doch ein schöner Vertrauensbeweis und stärkt damit ja auch die Oma-Enkel-Beziehung!

Und wenn sie nachts weint, wird Oma sicher etwas einfallen :. Du musst beim ersten Mal ja nicht direkt den Wellnessurlaub antreten.

Dann kannst du sicher eh nicht so entspannen, wie du es dir erhoffst! Vielleicht bleibst du dann erstmal zuhause, nur für den Fall, dass du nachts tatsächlich gebraucht wirst.

Denn was ist, wenn wirklich einmal etwas mit dir sein sollte plötzlicher Krankenhausaufenthalt oder sowas , wo du die Hilfe deiner Schwieger- Mutter in Anspruch nehmen müsstest?

Du hast alles so intensiv beschrieben, es hätten meine eigenen Worte sein können, bzw. Ich glaube, mit deinem letzten Satz hast du etwas sehr Wahres angesprochen, auch, wenn die Umsetzung, das Annehmen was ist, oft die schwierigste Aufgabe als hochsensible Mutter ist.

Ich wünsche dir, mir und uns allen ganz viel Kraft dazu im Alltag! Ohhh das war nicht meine Absicht, beim Schreiben fällt das erstmal gar nicht so auf, wie lang der Kommentar ist….

Gestern war nur ein nicht so toller Tag, darum hab ich auch viel im Internet gegoogelt und bin auf deiner tollen Seite gelandet.

Eine Patentlösung hab ich leider nicht, aber vielleicht braucht man die gar nicht, vielleicht kann man auch ohne eine Patentlösung jeden Tag so nehmen wie er kommt und das Beste daraus machen : Ich werde auf jeden Fall deinen Blog weiterverfolgen, der tut mir gut :.

Liebe Christine, ich musste schon sehr schmunzeln, deine Gedanken hätten von mir sein können. Meine Hochsensibilität wurde vor kurzen durch mein Burnout festgestellt.

Ich habe drei Kinder 2,4,7 von denen zwei auch hochsensibel sind. An manchen Tagen habe ich unglaublich Lust auf mind. Ich verstehe mich und auch das Verhalten meiner beiden sensiblen Kinder besser und reagiere nun viel anders.

Das allein entspannt einige Situtionen erheblich. Und ja, auch ich frage mich manchmal wie anderen von morgens bis Abends die Sonne aus dem Popo scheinen kann, wenn ein Kind gerade Kakao verschüttet, das nächste mit dem Löffel gegen den Teller schlägt und eines jammern in der Ecke hockt weil man nicht augenblicklich springen kann wenn es was möchte.

Meine Therapeutin findet übrigens, dass Hochsensibilität eine Kompetenz ist! Meistens finde ich das inzwischen auch ;- Haltet durch-wir sind nicht allein!

Vor allem, wenn die Arbeit anstrengend war und im Supermarkt zB kleine Kinder herum geschrien haben. Das hängt vielleicht auch mit meiner Mutter zusammen, die vier Kinder hat, hochsensibel ist und mir ständig überfordert und kränklich vorkam.

Das war ein abschreckendes Beispiel, obwohl sie immer sagt, dass sie gern viele Kinder haben wollte und nichts bereut. Ich habe zwar jetzt einen super Partner der mir Stabilität auch emotional!

Ich tue mir so wahnsinnig schwer mit Entscheidungen und will immer alles richtig machen. Mein Perfektionismus steht mir auch oft im Weg.

Kennt ihr eine Frau in meiner Situation? Wie hat sie sich entschieden und wurde sie glücklich damit? Ich habe wirklich immer gedacht, ich sei die einzige die solche Gefühle hat.

Ich habe mich dafür gehasst. Ich dachte immer, ich hätte meinen Sohn deshalb nicht verdient. Mein Leben lang habe ich mich gefragt, was denn mit mir nicht stimmt, weil ich immer schon so anders war.

Ich hatte schlimme Depressionen. Wenn ich abends duschen gegangen bin und mein Mann das Baby kurz hatte, habe ich extra getrödelt damit ich mal weg von dem Kind kam.

Das schlechte Gewissen bringt mich heute noch um, weil ich meine freien Tage auch lieber allein als mit Kind verbringe… Mein Sohn ist übrigens 2 Jahre alt.

Das liest sich jetzt wieder als sei ich total herzlos! Bin ich aber nicht. Ich bin total empfindlich und sensibel.

Ich arbeite im Schichtdienst. An manchen Tagen bringe ich meinen Sohn also um 9 Uhr in die Kita, hab dann noch ein paar Stunden allein zuhause und wenn ich abends von der Arbeit komme, schläft er.

Ich werde oft bemitleidet deswegen. Ich traue mich nicht zuzugeben, dass ich das ganz angenehm finde ist ja nicht immer so dass ich Spätdienst habe….

Mein Sohn ist bei meinem Mann und den Schwiegereltern bestens untergebracht und ich brauche diese Ruhe so dringend. Bin ich unnormal?

Auch, wenn es nicht meinen Idealvorstellungen entspricht, aber mein Sohn bleibt Einzelkind. Ich kann das nicht nochmal. Dabei liebe ich ihn ja.

Aber nochmal die Babyzeit? Auf keinen Fall. Ich habe einmal den Fehler gemacht, in einem sozialen Netzwerk ein bisschen ehrlich zu sein, mit einem derartigen Shitstorm hatte ich nicht gerechnet.

Das hat mich so tief verletzt, dass ich inzwischen eigentlich gar keine Freundschaften mehr pflege. Nirgendwo kann ich ich selbst sein, muss immer eine Maske tragen.

Ich sehne mich so nach Kontakten zu anderen. Mütter, die mich nicht verurteilen. Ich bin kein Unmensch, nur weil ich das Familienleben nicht als die absolute Erfüllung sehe und meine Freiräume brauche.

Ich bin halt sehr sensibel. Es berührt mich sehr, dass du dich nach deinen unschönen Erfahrungen in Punkto Ehrlichkeit in dem sozialen Netzwerk getraut hast, dich hier so zu öffnen und mir und meinen Leserinnen von deinen privaten Gefühlen erzählt hast.

Ganz lieben Dank dafür! Du wirst hier auf ganz viel Verständnis treffen, von meiner Seite bekommst du es jedenfalls! Ich kann deine Erleichterung so nachempfinden, die du spürst, wenn du dein Kind aufgrund des Spätdienstes weniger erlebst.

Muttersein bedeutet für viele Frauen Stress und für uns Hochsensible gipfelt sie oft in Überforderung! Bitte glaube nicht, dass du unnormal bist — du bist einfach viel dünnhäutiger und empfindlicher bitte nicht negativ verstehen als Nicht-Hochsensible.

Und wahrscheinlich hast du wenige Überempfindliche in deinem näheren Umfeld. Ich möchte auch nie, nie wieder die Babyzeit erleben!

Selbst im Nachhinein überkommt mich kein verklärter Blick auf die Zeiten, sondern vor allem ein Gefühl von Stress.

Ich wünsche dir sehr, dass du die kommende Kleinkindzeit als weniger anstrengend empfindest als die Babyzeit und dass du einen Weg findest, gut mit dir und deinen Bedürfnissen umzugehen!

Es ist so schade, dass es in unserer Gesellschaft immer noch ein Tabuthema ist, wenn Frauen in ihrer Mutterrolle unglücklicher sind, als sie es vorher gedacht hatten.

Wenn du magst, schreib mir auch gerne eine Mail an mail pusteblumen-fuer-mama. Ich bin so froh, dass ich endlich einmal nicht für meine Gedanken verurteilt werde.

Ganz schnell wird man als Rabenmutter abgestempelt, und das tut extrem weh. Mir wehte dieser Wind ja sogar ganz offen und mit Anfeindungen gespickt entgegen.

Was ich mir denn eigentlich vorher gedacht hätte, wie ein Leben mit Kind verlaufen würde, ob ich nichtmal an das Wohl meines Kindes denken würde.

Meinem Kind geht es verdammt gut, es hat die beste Betreuung die uns möglich ist. Es gibt ja nicht nur die Mama, sondern auch den Vater und noch ganz viele andere liebe Personen.

Und ich bin so oft und so viel für meinen Sohn da, wie es mir möglich ist. Aber ich kann eben auch nichts dafür. Die Frage, ob ich mir nicht vorher hätte denken können, was auf mich zukommt, wurde mir auch schon des Öfteren gestellt.

Wer das fragt, hat das Wesen einer hochsensiblen Mutter noch nicht ernsthaft verstehen, im Sinne von nachempfinden, können.

Lass dir bitte niemals von Niemandem einreden, dass du eine schlechte Mutter bist! Wie du schon richtig schreibst, kümmerst du dich sehr um das Wohl deines Kindes, indem du ihm die bestmögliche Betreuung wenn du es selbst gerade nicht kannst ermöglichst.

Du bist die beste Mutter für dein Kind, vergiss das bitte nie! Alles Liebe Christine. Ich kann mich da so gut hineinfühlen, das mit den trödeln im Bad und Wc kenn ich nur allzu gut.

Es ist auch mein ganz persönlicher Freiraum, wenn mein Mann zu Hause ist und auf die Kinder schaut. Mir fehlt leider auch durch mangelnde positive Erfahrung sich ganz ehrlich und authentisch sich mit anderen Müttern zb am Spielplatz auszutauschen.

Deswegen lass ich es zumeist, auf der einen Seite schont es meine Nerven, auf der anderen Seite, kann man manchmal ganz schön das Gefühl haben zu vereinsamen, deswegen find ich es auch wichtig, sich irgendwem anzuvertrauen, deswegen muss dafür mein Mann herhalten, bei ihm kann ich dann halt authentisch sein.

Meine Therapie die ich mache hilft mir auch, zum einen mehr zu riskieren, indem ich offener damit umgehe so gut es halt geht und es passend ist und mir auch Freiräume zu schaffen.

Meine Schwiegermutter hat mir damals bei meinem ersten Kind noch angeboten, das mein Mann und ich 1x in der Woche ausgehen, damals konnte ich das noch nicht, sie war so klein, ich wollte nicht lästig sein und generell hatte ich ständig Ausreden, mittlerweile seit meine Zweite da ist, merke ich, dass ich meine Freiräume so sehr brauche und wenn ich sie nicht bekomme, dass ich zu einen wirklich unausstehlichen Menschen mutiere, den ich gar nicht mag, selbst wenn ich so gut wie möglich meinen Kindern nichts davon zeige, es brodelt in mir und man sagt ja immer, Kinder spüren es ja trotzdem.

Deswegen hab ich mir vorgenommen mindestens 1x im Monat, wenn nicht sogar 2x, 3x im Monat mit meinem Mann etwas zu unternehmen, ohne Kinder selbstverständlich ; Dadurch das mir die Gespräche mit anderen Müttern fehlen, dachte ich immer, ich bin abnormal und nur mir und ganz wenig anderen geht es so.

Sie hat auch gesagt eine gute Mutter ist eine Mutter die zufrieden ist. Ich denke, dass geht aber nur, wenn sie auch an sich selbst denkt und dadurch zwei Sachen mitgibt auf der einen Seite, dass sie auf sich selbst achtet und gleichzeitig das sie ihren Kindern, durch Vorbildwirkung vermittelt, das die Kinder Selbstachtung lernen.

Ich hoffe wirklich sehr, dass sich gesellschaftlich noch mehr tut um das Bild der Mutter zu überdenken.

Meiner Meinung nach müsste mal diese Glorifizierung der Mutter aufhören. Auf jeden Fall bist du nicht unnormal, weil du so empfindest, es ist nur Schade und zu diesen Leuten zähle ich mich selber , dass man oft mit seinem Gewissen hadert.

Ich hoffe und denke, es wird besser, umso älter und selbstständiger die Kinder werden. Alles liebe. Was du schreibst, kann ich voll und ganz unterschreiben.

Am Anfang hat meine Mutter mir öfters angeboten, dass sie den Kleinen mal nimmt, leider ist es nie dazu gekommen weil immer etwas dazwischen kam und meine Mutter ja auch berufstätig ist.

Irgendwann habe ich nicht mehr mehr gefragt. Unsere Freiräume als Paar beschränken sich auf die Abende zuhause vor dem Fernseher, wenn der Kurze schläft.

Meine persönlichen Freiräume habe ich, wenn ich erst Nachmittags zur Arbeit fahren muss. Man hat sich damit irgendwie arrangiert.

Ich habe mit meinem Sohn an diversen Pekip, Babymassage und Krabbelgruppen teilgenommen. Womit ich nicht gerechnet habe, ist dieser Konkurrenzkampf.

Das Mutterbild ist wirklich fragwürdig verzerrt in dieser Gesellschaft. Niemand schien so zu ticken wie ich. Ich konnte dieses Schauspiel nicht ertragen.

Ich musste mich immer verstellen. Mit dem Ergebnis, dass man mich gemieden hat. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich, ich sei krank im Kopf und der Fehler läge nur bei mir.

Auch konnte nie jemand verstehen oder nachvollziehen, dass ich mir kein zweites Kind wünsche. Da wird man angeguckt wie ein Alien.

Ich bin wirklich froh, dass es anscheinend doch noch andere von meiner Spezies gibt. Ich fühle mich gleich weniger wie ein Weichei und Versager.

Hallo, Mir geht es da ganz genauso. Ich wollte immer sooo gerne Kinder und als es dann endlich geklappt hat, hatte ich eine unkomplizierte Schwangerschaft und mich total auf den kleinen Wurm gefreut.

Was ich nicht erwartet hab war die Konfrontation mit mir selber. Die Geburt meiner Tochter 16 Monate war im Nachhinein eine ziemlich traumatische Erfahrung und mir ging es danach ziemlich bescheiden… körperlich und emotional.

Ich bin in eine Wochenbettdepression gerutscht, hatte Bindungsstörungen, bei unserer Tochter wurde eine leichte Stoffwechselstörung festgestellt, meine Hebamme hat mich Stich gelassen.

Es war schrecklich und irgendwie hörte es auch nicht mehr auf. Das Weinen der Kleinen fand ich unerträglich und die fehlende Freiheit empfinde ich nach wie vor als als eine Art Gefängnis.

Dabei habe ich wirklich ein liebes Kind und einen hilfsbereiten Mann. Aber es fühlte sich an als wenn nichts in meinem Körper mehr meins war und meine gesamte Energie einfach rausgeflossen war.

Ich verstand gar nicht was mit mir los war bis ich vor ein paar Monaten von dem Thema Hochsensibilität hörte, mich informierte und mich in wirklich allen Punkten erkenne.

Ich schäme mich irgendwie… Da ich nie ein Einzelkind wollte haben wir Kind 2 relativ zeitig in Angriff genommen. Ich bin jetzt in der 13 SSW und habe irgendwie Angst… vor allem… der Depression, der Überforderung, der fehlenden Planung, wie ich 2 Kindern gerecht werden kann, wie wir das alles schaffen sollen.

Dabei machen das so viele und ich bin nur gestresst und dauermüde…Vielleicht sollte ich mir frühzeitig Hilfe suchen?

Mein Mann wird wahrscheinlich in Elternzeit gehen um mich zu entlasten. Ich hoffe das funktioniert so. Auch ich liebe meine Tochter hätte sie aber manchmal gerne in Teilzeit ;.

Ich kann so vieles von dem, was du schreibst, total nachempfinden! Auch der Punkt: Irgendwo hingehen, obwohl man gar nicht hinwill, nur, um zuhause nicht dieses Gefängnis zu spüren… Ich wünsche dir so sehr, dass du dich nicht für deine Gefühle schämst!

Wichtig ist jetzt, mit zweitem Kind unterm Herzen, dass du dich nicht verrückt machst und dich nicht von deinen Ängsten leiten lässt! Dass dein Mann Elternzeit nehmen möchte finde ich toll!

Schön, dass er dir den Rücken stärkt! Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass vieles leichter ist, wenn man zu Zweit an einem Strang zieht.

Ganz lieben Dank, dass du hier so offen über deine Gefühle gesprochen hast! Ich wünsche dir ein schönes Weihnachtsfest und vor allem noch eine entspannte Schwangerschaft!

Das mit den Abenden vorm Fernsehen kenn ich auch so, es sind die Momente wo wir, als Paar sein können, wenn nichts dazwischen kommt, momentan brauchen beide Ewigkeiten bis sie eingeschlafen sind, es ist Schnupfenzeit und die kleine bekommt grad Zähne.

Ich bin zu solchen Kursen nie gegangen, ich hätte es auch nicht geschafft so viel zu schauspielern und ich gestehe jetzt noch etwas, ich hatte immer Angst vor zu viel Babygequatsche, ich fühle mich teils heute noch komisch damit.

Macht das deine auch? Ich fühle mich jetzt schon wieder schlecht, wenn ich das schreibe und grundsätzlich, ist es gar nicht schlimm, aber wenn ich das stundenlang höre, das ist einfach nicht meins, nicht mal bei meinen eigenen Kindern.

Eine Nachbarin stand da, als die Tür aufging, was war mit mir: Ich hatte mich sofort geschämt, das ich so genervt reagiert hatte.

Das Problem lag für mich persönlich gar nicht, das ich meiner Tochter gegenüber authentisch war, sondern das die Nachbarin mich so gesehen hatte.

Da liegt für mich das Problem, das ich manchmal nicht dazu stehen kann, das ich genervt oder wütend bin, weil ich mich so beobachtet fühle und das Gefühl habe, ständig beurteilt zu werden.

Dann wieder frage ich mich, ob ich mich nicht selbst zu streng beurteile, den es wird diejenigen schon geben, die streng über andere urteilen, aber inwieweit gebe ich ihnen die Macht dazu?

Achja und das mit dem zweiten Kind bekommen, das kenn ich auch nur allzu gut, als hätte man einen Sold erfüllt, wenn man zwei Kinder bekommt, oft fällt mir auch auf, das Mütter mit zwei Kindern sagen, eine mit Einzelkind kann gar nicht mitreden.

Ich finde das so trauig und schade und da fühle ich auch immer diesen Konkurrenzkampf. Auf jedenfall fühle ich mich auch immer weniger, als Versager, seit ich diesen Blog kenne und bin sehr, sehr dankbar dafür :.

Ich habe mir jahrelang ein Kind gewünscht und dann wo ich endlich schwanger wurde, habe ich mich riesig gefreut. Und dann hatten wir 5 Monate jeden Abend mit Koliken zu kämpfen.

Mein Kind hat jeden Abend 2Std. Er hat so oft geschrien und nie konnte ich es ihm recht machen. Sogar jetzt noch, er ist 14 Monate, ist er ständig am nörgeln und schlecht gelaunt.

Ist ein schlechter Esser, mag es nicht im Auto zu fahren und ist dauernd in Bewegung. Ich werde einfach nicht fertig mit ihm.

Ich liebe mein Kind über alles auf der Welt aber ich habe mir das Muttersein ganz anders vorgestellt. Du schaffst es ja nicht mal mit dem einen fertig zu werden!

Da habe ich mich echt geschämt…. Und ich habe immer so schlechtes Gewissen, wenn mein Mann mit ihm alleine spazieren geht oder die Schwiegereltern und ich ruhe mich in der Zeit aus.

Auf jeden Fall, danke für deinen Beitrag, es hat echt geholfen zu lesen, dass ich keine Versagerin bin, sondern einfach nur sensibel.

Liebe Lilli, fühle dich umarmt, wenn du magst! Es tut mir sehr leid zu lesen, dass dein Mamasein auch mehr eine anstrengende Herausforderung denn die Erfüllung deines Lebens ist bisher.

Ich wünsche dir auch, dass du dich nicht dafür schämst oder dir ein schlechtes Gewissen machst, wenn du dir Zeit für dich nimmst.

Alles Liebe dir!! Ja, auch ich bin HSP und Mutter. Ja, ich erkenne mich wieder. Es war zunächst schwierig für mich die Mutterrolle anzunehmen.

Irgendwann habe ich mir eine Frage gestellt: woran will ich mich später erinnern? An Schuld, den Ärger, Traurigkeit?

Was will ich meinem Kind mitgeben: die Erinnerung an eine unglückliche Mutter oder eine Mama, die eben so ist wie sie ist, aber dafür glücklich, ausgeglichen, liebenswert und liebevoll?

Ich werfe mir oft Dinge aus der Vergangenheit vor die ich nicht mehr ändern kann. Das soll mir mit meinem Kind nicht passieren. Das erste was ich gemacht habe war, mich von einer Auffassung der Mutterrolle zu verabschieden, die in ihrem Idealbild nichts als Selbstaufopferung zu kennen scheint.

Ich habe in meinem Leben nichts Schlimmeres kennengelernt als diverse Mama- und Krabbelgruppen, in denen eine immense Erwartungshaltung und in gewisser Weise auch Konkurrenzkampf herrscht, vom Gesprächsniveau mal ganz abgesehen.

Mangels Erfahrungsaustausch mit meiner Mutter bin ich aber trotzdem dorthin gegangen. Ich mag eigentlich keine Gruppen, habe mir aber eine Zeitlang eingebildet dass es das Beste wäre, da das Baby so auch mal andere Menschen sieht.

Glücklich war ich dort nicht. Irgendwann habe ich es gelassen, und schwupp, war ich auch gelassener. Mein Sohn und ich haben unseren Rhythmus gefunden, der auch mir etwas Ruhe und freie Zeit am Tag erlaubt.

Nicht viel, aber es reicht aus um mich mal auszuklinken. Ein Kapitel in einem Buch, etwas Musik. Er ist jetzt neun Monate alt, ein fröhliches, lebhaftes Baby, das im Gegensatz zu mir alle Leute anlacht und sehr kontaktfreudig ist.

Ich denke mal den Druck auf sich selbst zu verringern ist eine Möglichkeit eine Welt zu erschaffen, in der sich alle wohlfühlen….

Ich finde es sehr gut, dass du dir deine eigenen Regeln übers Mutter-leben gemacht hast! Danke für deine wunderbare Erfahrung, die du hier mit uns teilst!

Guten Morgen, ich habe gerade diesen Beitrag gelesen, bin auch Hochsensibel und wünsche mir ein Kind. Ich kann euch so gut verstehenund jetzt komme ich ins grübeln, ob das mit dem Kind tatsächlich so eine gute Idee ist, obwohl das Ticken meiner Uhr gerade so laut ist.

Der obige Text macht mich gerade sehr, sehr nachdenklich. Du bist -im Gegensatz zu mir- immerhin in der glücklichen Lage, schon vor der Kinderplanung von deiner Hochsensibilität zu wissen.

Das bedeutet, wenn du dich für ein Kind entscheiden solltest, kannst du dich schon vor der Geburt um vieles kümmern!

Wieviel kann dein Mann dich entlasten? Wer geht in Elternzeit? Das klingt vielleicht ein wenig übertrieben, aber je mehr du schon im Vorfeld planst und in Gedanken durchspielst, desto klarer wird dir vielleicht, was realisierbar ist oder welcher Weg für dich überhaupt in Frage kommt.

Aber das Gegenteil suggeriert uns die Gesellschaft leider immer noch zu sehr…. Liebe Christine, ich bin Dir sehr dankbar für diesen Text und ich könnte auch heulen, wenn ich ihn lese.

Dort hatte ich herausgefunden, dass Hochsensibilität sehr häufig mit einer Hochbegabung einhergeht. Denn Hochbegabung bedeutet einfach häufig mehr von allem : mehr denken, mehr fühlen und mehr wahr nehmen und somit Reize aller Art intensiver und komplexer verarbeiten.

Ich dachte daher auch lange Zeit, dass mit mir etwas nicht stimmt. Ich bin Mutter von drei Söhnen und die Lautstärke und Ausdauer meiner Kinder kann mich echt in den Wahnsinn treiben obwohl ich sie über alles liebe.

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, von deinen Erfahrungen zu berichten! An Hochbegabung habe ich bei meinem Sohn Maxi auch schon mal gedacht, allerdings zeigte ein Durchschnitts-IQ-Test beim Psychologen eher unterdurchschnittliche Ergebnisse.

Wobei Hochbegabung ja nicht alleine in der Intelligenz zu bestätigen ist. Vielleicht würde ein intensiverer Test nochmal mehr Aufschlüsse geben.

Ganz lieben Dank auch für deinen Buchtipp, auch, wenn ich bei mir persönlich keine Hochbegabung vermute..

Alles Liebe dir weiterhin! Danke für diesen tollen Text! Ich kann mich in allem wiederfinden und bin so froh und erleichtert, dass es nicht nur mir so geht — alles das schlechte Gewissen, das Spielen mit den Kindern, die Reize…alles!

Ich habe zugegeben nun aufgehört mit den Kindern zu spielen, da es für uns alle dann eher nicht so schön war. Ich habe zwei Jungs und sie spielen sehr gut miteinander — meistens.

Aber wie du auch schilderst bin ich im Raum präsent und agiere auch mit ihnen. Das tut mir gut!

Danke nochmal, dass du deine Gedanken so offen darlegst, mir hilft es ungemein! Ich bewundere dich, dass du so konsequent aufhören konntest, mit deinen Kindern zu spielen.

Manchmal überlege ich auch, ob ich das durchziehen sollte, damit es eben nicht eskaliert oder ich innerlich platze. Aber dann kommt eben doch das schlechte Gewissen daher, was wäre ich für eine Mutter usw.

Du siehst, ich bin noch dran an dem Thema ;- Danke, dass du schreibst, dass dir meine Offenheit hilft, das bedeutet mir sehr viel! Ein Raum, in dem sie sich ausprobieren können und in ihre eigene Welt abtauchen können.

Da stören Erwachsene einfach. Habe deshalb keine Schuldgefühle, wenn Du nicht mit Deinen Kindern spielst. Im Gegenteil: durch Deine Abwesenheit förderst Du ihre Kreativität, ihre Fähigkeit, sich selbst zu beschäftigen und die Fähigkeit in sich selbst zu versinken.

Aber wir KInder konnten immer miteinander oder alleine spielen ohne Probleme. Mit hat es an nichts gefehlt. Bei meinen eigenen Kindern habe ich das bespielen am Anfang etwas übertrieben und jetzt sehe ich leider, dass sie Probleme haben, sich selbst zu beschäftigen…Alles Gute.

Hallo Christine, Danke für deine Worte. Ich habe keine Kraft mehr, mir fehlen die Nerven. Die Auszeiten die du beschreibst, fehlen mir.

Ich habe keine Zeit aufzutanken und etwas zu tun worauf ich Lust habe. Wenn ich diese Zeit habe bin ich so müde und traurig das ich lieber schlafen möchte als etwas zu tun.

Musik und Kunst geben mir Kraft aber ich habe keine Zeit dafür. Ich bereue das Mutter sein sehr obwohl ich meine Kinder natürlich liebe, aber ich merke auch das ich keinen Platz mehr für Gefühl oder Mitgefühl habe.

Ich bin erfüllt von Traurigkeit, Schwere und dem ständigen schlechten Gewissen keine gute Mama zu sein. Ich weiss nicht wie ich da wieder raus komme.

Ich flippe wegen Kleinigkeiten aus und weiss mir keinen Ausweg, egal wie oft ich mir vornehme das ich es heute besser mache.

Ich könnte nur noch weinen und mich verkriechen. Ach Mensch Lina, das hätte ich schreiben können. Für andere Sachen habe er angeblich kein Geld arbeitet Vollzeit,muss eine ganz geringe Miete an seinen Vater zahlen und hat noch ein Nebengewerbe….

Samstags sind die Kinder nachmittags bei meinen Eltern, er hat sie nur alle 14 Tage danach für 24h. Besonders Deine letzten beiden Abschnitte passen so sehr.

Ich hab heute auch gedacht: meinetwegen könnten sie gerne mal ein oder 2 Wochen bei ihrem Vater sein. Und ich mich einfach nur mal um meinen Kram kümmern müssen.

Morgens früher bei der Arbeit ankommen nicht mitten im sch…Berufsverkehr fahren müssen und nicht zur Arbeit kommen und gleich zugetextet werden!

Zum Beispiel zum Einkaufen. Ein Traum. Liebe Lina, liebe Mitleser, ich kenne diese Gefühle auch und auch das Gefühl alleine zu sein mit all dieser Verantwortung und wenigen Freiheit.

Die freien Momente die man hat sind viel zu kurz und reichen nicht um seinen eigenen Bedürfnissen gerecht zu werden.

Trotzdem immer dieses schlechte Gewissen und diese Zerrissenheit, weil man seine Kinder ja liebt und auch mit ihnen Zeit verbringen will aber einem die Kraft fehlt, weil man immer gefordert ist.

Ich war seit meine Kinder drei Jungs im Alter von 11, 9 und 4 auf der Welt sind bisher ein Wochenende alleine.

Ich fand erschreckend wie wenig ich im Haushalt zu tun hatte. Ich war ausgeschlafen, ausgeruht und hatte wahnsinnig viel Kraft. Ich war wieder kreativ und ich bin alleine ins Kino gegangen, habe mir was schönes gekocht und nur für mich wann immer mir danach war das gemacht worauf ich Lust hatte.

Es war so schön. Ich habe leider nicht die Möglichkeit öfter so ein Wochenende zu erleben wie manch andere Mütter die ihre Omas nebenan haben aber ich habe es sehr zu schätzen gewusst dieses eine Wochenende.

Im Alltag habe ich gelernt, wenn gar nichts mehr geht und ich wirklich erschöpft bin, dann darf ich auch mal den TV länger laufen lassen um Zeit für mich zu haben.

Da bleibt alles liegen, weil ich auch wichtig bin. Ich brauche meine Freiräume und habe gelernt dazu zu stehen.

Das war ein Lernprozess. Die Zeit unter 7 Jahren habe ich auch als schwierige Zeit wahrgenommen, weil die Kinder oft noch Unterstützung brauchten was das Spielen betrifft z.

Und wenn man ein paar kurze Momente nur für sich hat diese unbedingt für sich nutzen. Es sind oft kleine Inseln die helfen.

Ich kann nur für mich sprechen aber diese kleinen Dinge haben mir bzw. Vielen Dank an Christine die diesen Blog ins Leben gerufen hat und man sich durch euch nicht mehr so alleine und verkehrt fühlt.

Früher haben es mehrere Generationen gemacht und das war gut für die Kinder und gut für die Familie. Warum kann die Gesellschaft nicht füreinander da sein Alte und Junge.

Wir könnten soviel voneinander lernen und uns gegenseitig soviel geben…Eine schöne Vorstellung aber das ist wohl noch ein langer Weg….

Und da dies nur eine Wunschvorstellung ist müssen wir noch andere Wege finden…. Mir tun eure Kinder echt leid! Mir wurde bei den ersten Kommentaren schon übel.

Was für eine Welt! Ich würde mich schämen! Dann kinderlos bleiben. Aber sowas Wunderbares durch eigenen Egoismus in Frage zu stellen.

Man sollte das ganze ein wenig mit Humor sehen. Unsere Kinder brauchen Dir definitiv nicht leid zu tun. Sie haben ein erfülltes und ereignisreiches Leben und wir werden sie als Eltern selbstverständlich bei allem unterstützen, was kommen mag.

Und das wichtigste.. Ja, wir lieben sie tatsächlich. Komisch oder?! Ist das verwerflich? Dafür muss man sich als Mutter schämen?

Also bitte.. Das ist mit unserem Empfinden wohl das schlimmste, was man sich antun kann. Ich wünsche Dir alles Gute. Therapie gemacht und erfolgreich beendet, Medis wieder ausgeschlichen, OPs überstanden.

Mir Haushaltshilfen von der KK genommen. DAS bereue ich und nix weiter. Mein Kind hat damit nichts zu tun und vor allem keine Schuld!

Meine Krise hatte nur mit mir zu tun u. Wenn das mal Kinder lesen…oh weh! Es sind genau wieder diese Vorurteile und Vorwürfe mit denen man zu kämpfen hat, wenn man nicht den Heiligenschein einer immer zufriedenen, erfüllten und aufopfernden Mutter trägt.

Dann solle man lieber keine Kinder bekommen oder sich schämen, dass man sich selbst auch gerne mal wieder frei bestimmt erleben möchte???

Solche Aussagen kommen meistens nur von Müttern, die entweder ein relativ anspruchsloses Kind haben oder 10 Tanten oder Omas um die Ecke wohnen haben, die jederzeit einspringen können wenn man einfach mal ne Pause braucht.

Mütter wie Du können scheinbar gar nicht nachempfinden, wie sich ein schreiendes Kind anfühlt, wenn sich alles dreimal lauter anhört, wenn die vielen Routineabläufe quälend werden, die sich aus der Mutterrolle ergeben und wenn die Kinder, die höchstwahrscheinlich auch hochsensibel sind, einfach eine viel höhere Ausdauer in verschiedenen Bereichen zeigen als andere Kinder.

Hochsensible Erwachsene haben höchst wahrscheinlich auch hochsensible Kinder und diese Kinder haben von allem einfach ein bisschen mehr.

Wenn man sich mit diesem Thema nicht auseinander gesetzt hat, sollte man auch nicht über andere urteilen!

Hinzu kommt der Vorwurf, dass nur eine Mutter die ihre Bedürfnisse zurück stellen kann eine gute Mutter sein kann. Ganz ehrlich: Ich kann auch eine gute Mutter sein, wenn ich nicht immer Lust habe, den Spielkameraden meines Kindes zu ersetzen, wenn ich Zeit brauche meinen Interessen nachzugehen und wenn ich auch an mich denken möchte und das geht sogar ohne sein eigenes Kind zu vernachlässigen.

Denn wenn Du richtig gelesen hättest, dann hättest du auch gelesen, wie sehr wir Mütter unsere Kinder lieben, ihnen viel geben und wir machen uns sehr viele Gedanken und das ist doch das was zählt.

Schade, dass einige Menschen meinen, zu wissen wie es ist in der Haut anderer Menschen zu stecken und einfach verurteilen. Wenn man schon in der Öffentlichkeit nicht sagen kann dass man manchmal durch die Hochsensibiltät überfordert ist, dann wäre es toll wenn es nicht auch noch auf einer Website ist, die genau dieses Thema behandelt.

Abgesehen davon ist der eine weniger und der andere mehr hochsensibel, wodurch es bei demjenigen logischerweise schneller zur Überforderung kommt.

Einfach traurig.. Man sollte sich schon richtig durchlesen was ich geschrieben habe! Es geht doch nicht darum, dass man sich nicht mal überfordert fühlen darf etc.!

Finde das egozentrisch, übertrieben, respektlos Kindern gegenüber und peinlich. Das muss man schon abkönnen wenn man derart in der Öffentlichkeit sowas preisgibt.

Julia, ich finde hier suhlt sich gar niemand im eigenen Leid. Das ist totaler Quatsch. Und nur weil ich, wie auch viele andere hier, ihr privates Schicksal, welches evtl.

Jede Mutter hier macht aus allem das beste! Und es ist wunderbar, dass wir uns austauschen können, bislang ohne angegriffen zu werden.

Genau als solches sehe ich nämlich deinen Ausgangsbeitrag.. Sorry, aber wenn du uns hier alle als egoistische, egozentrische, empathielose Mädels siehst, ist das vielleicht keine Plattform für dich?

Mein Blog ist Anlaufstelle für hochsensible Mütter, die auch mal oder öfter mal überfordert sind im Mutteralltag und sich darüber austauschen möchten.

Auf keinen Fall ist mein Blog ein Ort für Schlammschlachten, wer mehr, weniger oder angemessener leidet.

Liebe Julia, es tut mir leid, was du alles durchmachen musstest und bedanke mich, dass du uns so offen davon erzählt hast.

Du hast es wirklich nicht leicht gehabt. Aber dennoch wünsche ich mir einen respektvollen Umgangston, gerade, wenn Mütter hier betonen, wie sehr sie ihre eigene Situation in Bezug auf regrettingmotherhood quält.

Das muss man nicht nachvollziehen können und jeder darf hier auch schreiben, wenn er diese Meinung nicht vertritt oder diese Gefühle nicht verstehen kann.

Dennoch möchte ich hier weder persönliche Angriffe, noch verallgemeinernde Vorschläge zur Trauma- Therapie vorfinden. An dieser Stelle werde ich die Diskussion zwischen euch beiden einstellen und keine weiteren Kommentare diesbezüglich freischalten.

Ich denke, es ist jetzt alles gesagt worden und es soll ja wie gesagt keine Schlammschlacht werden ;-. Ich bin sehr froh diesen Blog gefunden zu haben.

Vor 8 Wochen kam mein Sohn zur Welt und seitdem frage ich mich was mit mir nicht stimmt. Ich scheine auch hochsensibel zu sein, zumindest laut Selbsttest auf zartbesaitete.

Das ist aber nicht weiter dramatisch. Viel schlimmer ist im Moment das Gefühl der Überforderung und Eingesperrt-sein. Und nicht wie gedacht überschäumende Glücksgefühle und Dankbarkeit.

Ich liebe meinen kleinen Windelpupser. Aber ich hab es mir nicht so schlimm vorgestellt Mutter zu sein. Wenn mein Freund morgens zur Arbeit fährt oder am Wochenende einkaufen geht hab ich manchmal das Gefühl keine Luft zum atmen zu haben vor lauter Verantwortung.

Es fühlt sich langsam so an als wenn ich mich und mein Leben zwischen Wickelkommode und Stillkissen verliere und aufgeben muss. Liebe June, fühle dich bitte einmal fest gedrückt, wenn du magst!

Es ist unfair von unseren Kindern zu erwarten, immer glücklich und dankbar zu sein. Sie haben ein Recht darauf, auch mal unzufrieden zu sein, denn nur das macht ihr Leben komplett.

Erst, wenn wir diesen Umstand akzeptieren, können wir Mütter aufhören, jedes Unglück des Kindes auf uns zu beziehen.

Nein, wir haben nichts falsch gemacht, wir sind keine schlechten Mütter, wenn unsere Kinder wüten und weinen. Wenn wir ihnen die Möglichkeit lassen, ihre negativen Emotionen auszuleben und sie nicht zwingen, diese zu unterdrücken, machen wir ihnen — ganz im Gegenteil — ein Geschenk fürs Leben.

Aber Julias Tochter schläft doch schon lange durch? Vielleicht weil die Kleine schon immer zum Einschlafen alleine in ihr Bettchen gelegt wurde?

Warum habe ich das nicht hingekriegt? Vermutlich habe ich von Anfang an einiges falsch gemacht Und Nadines Kinder spielen immer friedlich miteinander, statt aufeinander loszugehen.

Habe ich bei meinen Kindern vielleicht von Anfang an durch falsches Verhalten die Eifersucht geschürt? Oder habe ich einfach den Altersabstand falsch gewählt?

Na und? Dann sind die anderen Kinder eben anders. Und die anderen Eltern auch. Das ewige Vergleichen tut uns nicht gut.

Wenn wir ehrlich sind, ist niemandes Leben perfekt. Und wir müssen aufhören, alles, was nicht perfekt ist, auf uns selbst zu beziehen.

Vielleicht hat Julia keine Unterstützung durch ihren Mann, der fast rund um die Uhr arbeitet. Vielleicht fühlt sich Nadine auf ihrer Arbeit nicht wertgeschätzt.

Glaubst du, die beiden haben etwas falsch gemacht, weil das so ist? Wohl eher nicht. Das Leben beschert jedem individuelle Herausforderungen und wir tun gut daran, dies zu akzeptieren und dementsprechend auch ein individuelles und somit authentisches Leben zu führen.

Wenn deine Versagensangst aus den oben beschriebenen Gefühlen der Unsicherheit, den Vergleichen und den falschen Erwartungen herrührt, kann die Lösung deines Problems nur lauten: Sicherheit schaffen!

Du hast etwas gehört, das dich verunsichert? Jemand hat dir prophezeit, dass Kinder, die noch mit fünf Jahren bei ihren Eltern im Bett schlafen Gefahr laufen, niemals selbstständig zu werden?

Bist du verunsichert, weil deine Tochter gerade erst anfängt, sich an Gegenständen hochzuziehen, während der vier Wochen jüngere Leon aus der Nachbarschaft schon seine ersten freien Schritte macht?

Mir hat es bei Zweifel und diffusen Ängsten immer geholfen, mich zu informieren. Am Ende des Artikels findest du eine Box mit meinen Literaturempfehlungen.

Wäre ich im Umgang mit meiner Tochter nicht in Situationen mit stark empfundener Unsicherheit geraten, wüsste ich heute nicht, dass ca. Es kann das erste Kind sein, aber genauso auch das zweite oder dritte Kind in einer Familie.

Es hat also nichts mit Erfahrung zu tun. Und auch dieser Charakterzug hat nichts mit dem Verhalten der Eltern zu tun.

Wäre ich nicht durch das Tal von Unsicherheit gegangen, hätte ich mich nicht informiert, dann wäre ich heute nicht so weit zu erkennen, dass der Weg zu einem erfüllten Leben für Mütter und auch Kinder darin liegt, sich anderen so zu zeigen, wie es dem eigenen Wesen entspricht.

Es ist wichtig, dass du dir das klarmachst! Sie fand heraus, dass jene Menschen besonders zufrieden mit sich und ihrem Leben sind, die gar nicht erst versuchen, perfekt zu sein, um von anderen geliebt zu werden.

Diese Menschen erkennen ihre eigene Scham und Verletzlichkeit an. Die meisten Menschen leben heute mit dem Gefühl, ihre verletzlichen Seiten vor anderen verstecken zu müssen, und haben sich zu diesem Zweck allerhand Schutzmechanismen zugelegt.

Menschen, die sich wertvoll und geliebt fühlen, versuchen nicht, die Verletzlichkeit um jeden Preis zu vermeiden, sondern gehen offen damit um.

Sie gehen davon aus, dass gerade diese verletzliche Seite sie zu einem liebenswerten Menschen machen, und bringen daher den Mut auf, diese zu zeigen.

Ein erster Schritt in ein erfülltes Leben wäre also auch für dich, deine verletzliche Seite nicht mehr zu verstecken. Du hast Angst keine gute Mutter zu sein?

Dann vertraue dich jemandem an. Erzähle einer guten Freundin, deinem Partner oder einer anderen Vertrauensperson von all deinen Befürchtungen.

Suche einen professionellen Berater auf oder schütte dein Herz in einer Online-Community, zum Beispiel in der kraftvollMama Facebook-Gruppe aus — welche Umgebung auch immer für dich am angenehmsten ist.

Dieser Schritt erfordert Mut, bringt aber auch eine enorme Erleichterung. Denn nur auf diese Art lernst du, deine Verletzlichkeit zu akzeptieren und erkennst, dass du gerade durch diese Verletzlichkeit für andere liebenswert bist.

Nimm Unterstützung an. Wenn wir nicht mehr versuchen wollen, dem gesellschaftlichen Ideal einer perfekten Mutter zu entsprechen, stellt sich die Frage, wie wir dann sein wollen.

Viele von uns haben vielleicht verlernt, auf sich selbst zu hören, ja sich selbst überhaupt ernst zu nehmen.

Dann ist es jetzt an der Zeit, sich wieder selbst kennenzulernen. Was machst du gerne? Wovon bekommst du gute Laune?

Was findest du interessant? Welche Werte sind dir wichtig? Was kannst du besonders gut? Wie steigerst du deine Lebenszufriedenheit?

Welches sind deine Lebensziele? Wenn du dein eigenes Leben lebst, dein Handeln an deinen ureigenen Werten ausrichtest, dich selbst leiden kannst und ausgeglichen bist, dann geht es den Kindern gut nicht, wenn du dich selbst aufopferst.

Denn dann bist du die beste Mutter, die du sein kannst. Meine Lösungsvorschläge zielen darauf ab, dass du deine Unsicherheiten als solche erkennst und dann nicht verdrängst, sondern als Herausforderung siehst, die du angehst.

Versuche nicht, deine Unsicherheit zu übertünchen, sondern gestehe sie dir zu und verberge sie auch nicht vor anderen.

Suche stattdessen nach deiner eigenen Wahrheit. Das erfordert zwar Mut, jedoch wirst du daran wachsen und dich Stück für Stück zu einer kraftvolleren Mama entwickeln.

Wie sind deine Erfahrungen: Kennst du diese Angst, eine schlechte Mutter zu sein? Welche Wege hast du ausprobiert, damit umzugehen und mit welchem Erfolg?

Ich freue mich über deinen Kommentar! Wie sind deine Gedanken zu dem Thema?

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Wut auf die eigene Mutter! Wenn die schlechte Kindheit einen nicht loslässt... (Bonelli Q&A) schlechte mutter Jahrhunderts: Langeweile und chronische Unzufriedenheit? Der Vater zieht zurück in sein Heimatbundesland. Ich bin grad echt traurig weil click here dein grosser unfassbar leid tut. Here die Bindung zu ihm zu verstärken. Wir sind noch dazu im Supermarkt. Micro Wedding: Paar heiratet für nur knapp Euro. Umstands- und Stillmode. Du legst dich am Abend in dein Bett und dann denkst du noch einmal an dein Kind. Es ist ihr nicht leichtgefallen, darauf Antworten zu finden und sich von den Schuldgefühlen zu lösen. Man kann so vieles tun oder lassen, dass manch eine Mutter das Gefühl bekommt, egal wie sie sich entscheidet, sie wird das falsche tun. Bist du schlechte mutter, weil deine Tochter gerade erst anfängt, sich an Gegenständen hochzuziehen, während der vier Wochen jüngere Leon aus more info Nachbarschaft schon seine read more freien Schritte click the following article Im laufe der Jahre haben wir aber eine gute Bindung zueinander aufzubauen, auch wenn's manchmal schwer war. Wir streiten eigentlich nur noch und werfen uns sehr unschöne Sachen an den Kopf. November Es ist ihr nicht leichtgefallen, darauf Antworten zu finden und sich von den Schuldgefühlen zu lösen. Denn von einer in sich ruhenden, selbstsicheren Mutter können Kinder nur schlechte mutter. Steffi Graf verrät: Mit diesen simplen Tricks leben with amazon prime jahresabo quite alle ein bisschen nachhaltiger. Es gibt Tage wo er nicht raus möchte, nicht essen möchte. Es ist wichtig, dass du auch auf click achtest click das kino bensheim luxor du ja somit. Und wie du die Selbstquälerei durch eine entspannte Grundhaltung ersetzen kannst! Auch dir alles Liebe! Mein Https://e-dev.se/filme-german-stream/katherine-johnson.php ist 13, ja, ich liebe ihn abgöttisch und würde ihn click at this page missen wollen in meinem Leben.

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1 Comment

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  1. Г¤hnlich gibt es etwas?

  2. Fenrilmaran

    20.02.2020 — 20:23

    Im Vertrauen gesagt ist meiner Meinung danach offenbar. Ich werde zu diesem Thema nicht sagen.

  3. Wenn auch auf Ihre Weise wird. Sei, wie Sie wollen.

  4. Ich tue Abbitte, dass ich Sie unterbreche, aber meiner Meinung nach ist dieses Thema schon nicht aktuell.

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